Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Im ersten Spiel der Saison bekunden die Young Boys grösste Mühe, den Schwung aufzunehmen, der sie im Frühling zum Meistertitel getragen hat. Dennoch siegen sie gegen die Grasshoppers 2:0.

Vor einem Jahr hatten die Berner das erste Spiel ebenfalls daheim 2:0 gewonnen, und ebenfalls mit zwei Toren nach der Pause - damals gegen Basel. Diesmal mussten sie lange Zeit noch mehr leiden, aber schliesslich konnte sich Trainer Gerardo Seoane über einen gelungenen Einstand in Bern freuen.

55 Minuten lang waren die Zürcher dem favorisierten Gegner in jeder Hinsicht ebenbürtig. Dann leistete sich der schon verwarnte GC-Aussenverteidiger Souleyman Doumbia an der Grundlinie ein zweites Foul am durchbrechenden Kevin Mbabu innert elf Minuten. Schiedsrichter Alain Bieri musste den Spieler mit Gelb-rot vom Platz weisen.

Für die Zürcher war der Platzverweis der zweite Tiefschlag in kurzer Zeit. Fünf Minuten vorher hätte Schiedsrichter Bieri auf Penalty entscheiden können oder müssen, nachdem der Berner Innenverteidiger Gregory Wüthrich den Zürcher Neuzugang Raphael Holzhauser knapp innerhalb des Strafraums gefoult hatte.

Für die Young Boys spricht jedoch, dass sie die numerische Überlegenheit weidlich nutzten. Bevor Miralem Sulejmani nach einer weichen, präzisen Vorlage von Sékou Sanogo nach 69 Minuten die mittlerweile verdiente Führung herausschoss, hatten die Berner das 1:0 zweimal knapp verpasst. Christian Fassnacht scheiterte mit einem Kopfball aus kurzer Distanz und einem scharfen, platzierten Schuss am glänzend regierenden Goalie Heinz Lindner.

In der ersten halben Stunde hatten die Berner ähnlich gespielt wie in ihrem letzten Wettbewerbsspiel, dem gegen Zürich verlorenen Cupfinal: mit viel Aufwand, aber ohne Ideen und ohne Druck. Dass die Grasshoppers in dieser Zeit 1:0 oder 2:0 in Führung hätten gehen können, war folgerichtig. Nabil Bahoui, nicht angegriffen, traf nach nur acht Minuten mit einem Weitschuss die Oberkante der Latte. Nach einer Viertelstunde setzte Holzhauser mit einem kurzen Querpass die YB-Abwehr schachmatt, aber der Abschluss von Marco Djuricin aus bester Position fiel zu schwach aus.

Noch in der ersten Halbzeit glichen die Berner das Verhältnis guter Chancen mit ausgezeichneten Möglichkeiten von Fassnacht und Sulejmani sowie einem anschliessenden Kopfball Fassnachts aus. Fassnacht tat im ganzen Spiel etwas für seinen Ruf, wonach er viele Tore erzielt, aber verhältnismässig viele gute Chancen nicht verwertet. Ein Beispiel von Effizienz lieferte dafür Nicolas Moumi Ngamaleu ab. Der junge Kameruner traf nach 86 Minuten mit einem trockenen Schuss kurz nach seiner Einwechselung.

Telegramm:

Young Boys - Grasshoppers 2:0 (0:0)

21'369 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 69. Sulejmani (Sanogo) 1:0. 86. Moumi Ngamaleu (Mbabu) 2:0.

Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Sow, Sanogo, Sulejmani (78. Moumi Ngamaleu); Assalé (81. Lauper), Hoarau (88. Nsame).

Grasshoppers: Lindner; Lika, Cvetkovic, Rhyner (27. Zesiger), Doumbia; Bajrami (85. Munsy); Jeffren (59. Pickel), Sigurjonsson, Holzhauser, Bahoui; Djuricin.

Bemerkungen: Young Boys ohne Lotomba (verletzt), Nuhu, Aebischer und Garcia (alle nicht im Aufgebot). Grasshoppers ohne Lavanchy, Basic, Andersen, Arigoni (alle verletzt) und Tarashaj (nicht qualifiziert). Rhyner verletzt ausgeschieden. 8. Schuss von Bahoui an die Oberkante der Latte. 55. Gelb-rote Karte gegen Doumbia (Foul). Verwarnungen: 14. Sow (Foul), 36. Mbabu (Foul), 44. Doumbia (Foul), 71. Holzhauser (Foul).

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










Umfrage zu SWI swissinfo.ch

Online-Umfrage ausfüllen: Tastatur und eintippen close-up

Liebe Auslandschweizer, sagen Sie uns Ihre Meinung.

Meinungsumfrage

SDA-ATS