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Wer im Zoo Zürich ein Volontariat absolvieren will, muss dafür pro Woche hundert Franken bezahlen. Der Zoo hatte die Gebühr eingeführt, um die hohe Nachfrage einzudämmen. Der Zürcher Bildungspolitiker Ralf Margreiter (Grüne) übt Kritik an dieser Praxis.

Stroh schaufeln und beim Füttern helfen: Volontäre, die älter als 16 sind und im Zoo Zürich einen Einblick in den Alltag der Tierpfleger erhalten wollen, müssen für eine Volontariatsstelle bezahlen.

Eine Woche kostet 100 Franken, maximal würden 500 Franken verlangt, selbst wenn jemand länger als fünf Wochen bleibe, sagte Hans Schmid, Leiter Tierpflege im Zoo Zürich, am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Der Zoo hatte die Gebühr eingeführt, um die hohe Nachfrage einzudämmen. Bis 2009, als das Angebot noch gratis war, gingen jährlich 600 Bewerbungen ein. Letztes Jahr betreute der Zoo 250 Volontäre. Das Angebot sei trotz Kosten so beliebt, dass die Plätze für drei Monate im Voraus ausgebucht seien, sagte Schmid.

"Zoo ist kein Ferienheim"

Die Volontäre seien vor der Gebühr nicht immer pflegeleicht und der Aufwand für den Zoo sehr hoch gewesen. "Wir sind kein Ferienheim", sagte Schmid in Anspielung auf Eltern, die ihre Kinder aus dem Haus haben wollen.

Ralf Margreiter, Kantonsrat und Bildungspolitiker, hat ein gewisses Verständnis dafür, dass sich der Zoo wegen der betrieblichen Belastung für die Gebühr entschieden hat.

Der Filtereffekt liesse sich aber auch anders erzielen. Andere Unternehmen würden etwa obligatorische Informationstage durchführen, um die Zahl der Bewerbungen zu senken. Zeit zu investieren, sei die sinnvollere Hürde als Geld.

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SDA-ATS