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Regisseur Luc Besson und seine Firma EuropaCorp sind wegen Plagiats verurteilt worden. Ein Pariser Gericht sah es als erwiesen an, dass der Film "Lockout" von 2012 übermässig viele inhaltliche Parallelen zu "Die Klapperschlange" von John Carpenter (1981) aufweist.

Wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitag erfuhr, wurden Bessons Firma, der Autor sowie der Regisseur des Films daher zu einer Schadenersatzzahlung von insgesamt 80'000 Euro verurteilt.

Die Richter argumentierten, dass "Lockout" "bedeutende Eigenschaften" von "Die Klapperschlange" übernommen habe. Regisseur Carpenter wurden daher 20'000 Euro zugesprochen, seinem Drehbuch-Koautor Nick Castle 10'000 Euro. Weitere 50'000 Euro soll die Firma Studiocanal erhalten, die die Rechte an dem Originalfilm innehat. Die Kläger hatten ursprünglich drei Millionen Euro Schadenersatz gefordert.

EuropaCorp legte Berufung gegen das Urteil ein. Ein Sprecher sagte, die fraglichen Filmelemente gehörten "zum gemeinschaftlichen Fundus des Kinos". Das Urteil fiel bereits im vergangenen Mai, wurde jedoch erst jetzt bekannt.

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SDA-ATS