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Die Bevölkerung der Gemeinde Bassersdorf ZH im Glattal ist seit dem Jahr 2000 um 50,2 Prozent gewachsen. Sie verzeichnet laut der Statistik der Schweizer Städte 2012 damit den stärksten Bevölkerungszuwachs aller städtischen Gemeinden der Schweiz (ohne Fusionsgewinne).

Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Genfer Gemeinden Plan-les-Ouates (+46,4 Prozent) und Le Grand-Saconnex (+38,3 Prozent). Wachstumsraten von 25 bis 32 Prozent seit dem Jahr 2000 verzeichnen im Grossraum Zürich Opfikon, Männedorf, Schlieren und Bülach sowie die Freiburger Agglomerationsgemeinde Villars-sur-Glâne.

Allgemein erlebten innerhalb der letzten zehn Jahre vor allem Städte und städtische Gemeinden im Grossraum Zürich und im Arc lémanique eine sehr dynamische Bevölkerungsentwicklung. Dies gilt selbst für die Grossstädte, von denen Winterthur, Lausanne und Zürich mit einem Bevölkerungszuwachs von jeweils 10 bis 14 Prozent oberhalb dem durchschnittlichen Schweizer Bevölkerungwachstum von 9,2 Prozent liegen.

Mehr Städte mit Wohnungsnot

Im Zuge der Bevölkerungszunahme nimmt die Anzahl von Städten und städtischen Gemeinden mit angespanntem Wohnungsmarkt zu. Zwischen 2007 und 2011 wuchs die Anzahl Städte und städtischer Gemeinden mit einer Leerwohnungsziffer von weniger als 0,2 Prozent von 12 auf 27. In sieben Städten und städtischen Gemeinden lag der Wert im Sommer 2011 gar unter 0,1 Prozent.

Die jüngste Städtestatistik zeigt auch, dass in Genf sieben Mal mehr Diplomaten und internationale Funktionäre leben als in Bern. Selbst die Genfer Gemeinden Meyrin und Le Grand-Saconnex zählen mehr Personen in dieser Aufenthaltskategorie als die Bundesstadt.

Den höchsten Anteil an Asylsuchenden weisen die Gemeinden Chiasso TI und Prilly VD auf: Mit über 1,7 Prozent liegt dieser rund fünf mal höher als der Schweizer Schnitt von 0,37 Prozent. Aber auch Payerne VD, Yverdon-les-Bains VD und Fribourg mit Anteilen von 1,2 und 1,3 Prozent liegen noch gut drei Mal über dem Schweizer Durchschnitt.

Politische Stabilität

Die parteipolitische Zusammensetzung der Regierungen und Parlamente der Städte und städtischen Gemeinden ist über die Jahre hin ziemlich stabil geblieben. In den Exekutiven bleibt die FDP stärkste Kraft mit 28,2 Prozent, gefolgt von der SP (21,5 Prozent, leicht rückläufig), der CVP und der SVP (17,4 respektive 11,7 Prozent). Die Grünen kommen auf 4,4 Prozent aller Exekutivmandate.

Fast die Hälfte der städtischen Exekutiven zählen sieben Mitglieder, knapp ein Drittel fünf. Eher aussergewöhnlich sind Exekutiven aus 15 (Sitten und Grenchen), 23 (Zuchwil) und 30 Mitgliedern (Solothurn).

Das statistische Jahrbuch entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Schweizerischen Städteverband und Statistik Stadt Zürich.

SDA-ATS