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Der Internationale Tennisverband (ITF) hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass Genf als bevorzugter Austragungsort für die neuen "World Cup of Tennis Finals" vorgeschlagen wird.

Swiss Tennis und der Veranstaltungsort Palexpo hatten sich gemeinsam um die Austragung des neuen Anlasses, der künftig die Finalspiele im Davis Cup und im Fed Cup kombinieren soll, beworben.

Die Mitglieder der ITF werden anlässlich ihrer Generalversammlung im August 2017 über das geplante Format und den neuen Anlass entscheiden, der im Falle eines positiven Entscheids erstmals im November 2018 vorerst für die kommenden drei Jahre in Genf durchgeführt werden würde.

Mehr als 20 Städte hatten sich für eine Austragung des neuen Tennis-Events interessiert. Sechs Bewerbungen waren schliesslich in die Endrunde gekommen, in welcher sich Genf gegen Kopenhagen, Miami, Istanbul, Turin und Wuhan durchsetzen konnte.

Swiss-Tennis-Präsident und ITF-Vizepräsident René Stammbach zeigte sich selbstredend sehr erfreut über den Zuschlag für Genf: "Dieses Jahresend-Tennisfestival wird ab 2018 zu einem weiteren Highlight im internationalen Tenniskalender und wird - zusammen mit weiteren Initiativen des nationalen Tennisverbandes - mithelfen, den Tennissport in der Schweiz weiter zu entwickeln."

Genf ist die Schweizer Tennis-Hauptstadt. Neben diversen anderen Begegnungen fanden auch die beiden Davis-Cup-Halbfinals 1992 gegen Brasilien (5:0) und 2014 gegen Italien (3:2) in der Palexpo-Halle statt, zuletzt trug das Fed-Cup-Team seine Begegnung im Februar gegen Frankreich (4:1) in Genf aus.

Die Austragung der beiden Finals auf neutralem Boden ist eine von mehreren Massnahmen des von der ITF geplanten Reformpakets der beiden Teamwettbewerbe, an denen in den letzten Jahren immer weniger Top-Spieler teilgenommen haben.

SDA-ATS