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Servette feiert mit dem 3:1 in Lugano den sechsten Sieg aus den letzten sieben Spielen und der erste der Saison gegen die Tessiner. Entscheidend sind ein paar Provokationen und zwei Fehlentscheide.

Luganos Ärger nach fünf Spielen mit Punkten in Serie war nachvollziehbar. Der schwedische Schiedsrichter Marcus Vinnerborg lag bei zwei Entscheiden eindeutig daneben. Er aberkannte Lugano wegen eines vermeintlichen Torraum-Offsides (6.) das frühe 1:0. Und er gab das letztlich entscheidende 2:1 kurz vor der zweiten Pause durch Alexandre Picard, obwohl der Puck vor dem achten Saisontreffer des Kanadiers eindeutig aus dem Offside kam. Die Tessiner gaben letztlich zu, sich zu stark auf verbale Attacken der Genfer eingelassen zu haben. Auf dem Weg in die Kabine konnte nach dem Wurf einer Trinkflasche von Luganos Topskorer Fredrik Pettersson Richtung Picard eine Keilerei nur mit Mühe verhindert werden.

Diese Szenen waren typisch für das Geschehen auf und neben dem Eis. Genève-Servette liess den Gegner seine (Über-)Härte von Beginn weg spüren, bereits nach 114 Sekunden kassierte Tim Traber für einen Check gegen den Kopf von Marco Maurer eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Luganos Powerplay, das beste der Liga, griff für einmal nicht - auch darum, weil Ilari Filppula 33 Sekunden später eine (fragwürdige) Strafe kassierte. Rein sportlich betrachtet ging Servettes dritter Sieg in Folge völlig in Ordnung. Die Genfer waren das aktivere Team, sie kamen allein durch ihren Topskorer Kevin Romy bei schnellen Gegenstössen zu einem halben Dutzend guter Chancen. Vor allem aber drängten sie Lugano im Schlussdrittel (14:5 Schüsse), als die Partie resultatmässig auf der Kippe stand, praktisch permanent in dessen Drittel.

Seinen Anteil am Sieg hatte Servettes Ersatzkeeper Janick Schwendener. Nach zwei Shutouts in Serie in Zug und gegen Lausanne wurde die Davoser Leihgabe beim 0:1 durch Calle Andersson nach genau 143 Minuten wieder einmal bezwungen. Die restlichen 24 Schüsse wehrte Schwendener allesamt ab.

Lugano - Genève-Servette 1:3 (0:0, 1:2, 0:1)

4822 Zuschauer. - SR Mollard/Vinnerborg, Kovacs/Wüst. - Tore: 23. Andersson (Petterson, McLean) 1:0. 28. Rivera (Mercier, Picard) 1:1. 40. Picard (Marti/Ausschluss Walker) 1:2. 60. (59:55) D'Agostini (Mercier) 1:3 (ins leere Tor). - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Lugano, 8mal 2 plus 5 Minuten plus Spieldauer (Traber) gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Petterson; Romy.

Lugano: Manzato; Vauclair, Ulmer; Chiesa, Maurer; Kparghai, Andersson; Sartori; Walker, Filppula, Bertaggia; Pettersson, Murray, McLean; Reuille, Walsky, Kienzle; Fazzini, Sannitz, Dal Pian; Romanenghi.

Genève-Servette: Schwendener; Vukovic, Marti; Antonietti, Mercier; Loeffel, Iglesias; Trutmann; D'Agostini, Romy, Taylor Pyatt; Kast, Rod, Jacquement; Simek, Tom Pyatt, Picard; Gerber, Rivera, Traber.

Bemerkungen: Lugano ohne Hirschi, Klasen, Kostner, Steinmann (alle verletzt) und Balmelli (krank), Genève-Servette ohne Bays, Bezina, Mayer, Lombardi, Rubin (alle verletzt), Ranger (überzähliger Ausländer) und Almond (noch nicht qualifiziert). - Verletzt out: 2. (1:54) Maurer (Gesicht), 53. Marti (linke Schulter). - 6. Tor von Pettersson aberkannt (Torraum-Offside). - 28. Lattenschuss von Romy. - Timeouts: 54. Lugano, 60. (59:48)Genève-Servette. - Lugano ab 58:56 ohne Goalie.

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SDA-ATS