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Genf - Die Westschweizer Spitalgruppe Genolier Swiss Medical Network (GSMN) braucht Geld. Die französische Spitalgruppe Vitalia ist für eine Geldspritze bereit, falls GSMN die Querelen im Aktionariat bereinigt.
Nicht bekannt ist, wie gross das beabsichtigte Engagement der Vitalia ist. Trotzdem zeigte die Aussicht auf Unterstützung durch die zweitgrösste französische Privatspitalgruppe offensichtlich Wirkung: Der weggeputschte Konzernchef und Verwaltungsrat Antoine Hubert und die US-Beteiligungsgesellschaft Lincoln Vale legten ihren wochenlangen Streit bei, wie die beiden Grossaktionäre am Montag mitteilten.
Sie halten zusammen 30 Prozent der Aktien und bilden fortan eine Aktionärsgruppe. An der bevorstehenden ausserordentlichen Generalversammlung vom 16. August sollen neben den verbliebenen zwei Verwaltungsräten Michael Schröder und Hans-Reinhard Zerkowski Hubert selber und die ehemaligen Verwaltungsräte Raymond Loretan sowie Antoine Kohler zurückgeholt werden.
Darüber hinaus wollen sie Vitalia-Präsident Christian Le Dorze, Cedric George, verantwortlicher Arzt der Zürcher Klinik zur Pyramide, Hank Boot und zwei weitere unabhängige Industriespezialisten in das Gremium wählen. Ein Tag nach der Generalversammlung soll die Aktionärsgruppe wieder aufgelöst werden.
Damit wird der Weg frei für einen ausländischen Partner. GSMN hat grosses Interesse daran. Denn die Gruppe, zu der unter anderem die Zürcher Bethanienklinik gehört, befindet sich seit einigen Monaten in einer angespannten Liquiditätslage, wie der Verwaltungsrat erklärte. Die Finanzierungsprobleme hätten sich in den letzten Wochen sogar zugespitzt.
Über die Höhe der Liquiditätsprobleme war bei GSMN nichts in Erfahrung zu bringen. Die Proleme seien nicht über Nacht eingetreten, sondern eine Folge der ehemaligen Geschäftsleitung, sagte GSMN-Sprecher Sacha Wigdorovits auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.
Hubert war an der turbulenten Generalversammlung vom 9. Juni von den Aktionären entmachtet worden. Gemeinsam mit seiner Frau ist er grösster GSMN-Aktionär. Zuletzt hielt er über 25 Prozent der Aktien.

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SDA-ATS