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Basel - Gentechnisch veränderte Produkte gelangen laut dem baselstädtischen Gesundheitsdepartement kaum noch auf den Schweizer Markt: Nachdem es im vergangenen Jahr Probleme bei Leinsamen und Soja gegeben habe, zeigten die Kontrollen des Basler Kantonslabors nun Wirkung.
Im Herbst 2009 waren in der EU Spuren von gentechnisch verändertem (GVO) Leinsamen in Lebensmitteln gefunden worden; in der Schweiz wurde in 4 von 41 Proben GVO-Leinsaat entdeckt. Bei einer Nachkontrolle in diesem Jahr seien nun aber in den 12 erhobenen Proben keine solche Spuren mehr nachweisbar gewesen, teilte das baselstädtische Gesundheitsdepartement am Freitag mit.
Die Nachkontrolle hatte das Kantonslabor zusammen mit dem Zoll vorgenommen. Zudem untersuchte das Labor in 15 Geschäften 74 Proben, die Soja oder verarbeitete Soja enthielten. Dabei wurden in einer Probe 2 Promille und in einer weiteren Probe 1 Promille GVO-Sojabohnen nachgewiesen.
Höchstwert deutlich unterschrittenLaut der Mitteilung handelte es sich um die in der Schweiz zugelassene Roundup Readyâ GVO-Sojabohne. Gefunden wurde sie in Produkten aus konventioneller Landwirtschaft. Eine Kennzeichnung als Lebensmittel mit GVO-Soja sei jedoch nicht nötig gewesen, dader Höchstwert von 0,9 Massenprozent deutlich unterschritten worden sei.
In 15 Proben wies das Labor zudem Anteile von weniger als 0,1 Prozent nach. Anderswo zugelassene, in der Schweiz aber verbotene GVO-Sojasorten wurden indes nicht gefunden. Die untersuchten Soja-Proben stammten zu 28 Prozent aus Asien, zu 70 Prozent aus Europa und zu 2 Prozent aus den USA.
Im vergangenen Jahr waren noch 4 von 77 Proben wegen nicht-deklarierter GVO-Anteile beanstandet worden, die zum Teil über 10 Prozent erreicht hatten. Die betreffenden vier Lebensmittel aus dem asiatischen Raum hätten sich 2010 nicht mehr auf dem Markt befunden, heisst es in der Mitteilung.

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SDA-ATS