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Die Gold-Initiative ist formell zustande gekommen. Die Prüfung der Unterschriften ergab, dass 106'052 gültige Unterschriften eingereicht wurden, wie die Bundeskanzlei am Donnerstag mitteilte. Die Initiative verlangt ein Gold-Verkaufsverbot für die SNB.

Die Zahl der gültigen Unterschriften liegt damit höher als die Initianten gehofft hatten. Sie gingen bei der Einreichung am 20. März davon aus, dass sie 105'277 Unterschriften gesammelt hatten. Erst nach einem Endspurt in den letzten Wochen erreichten die Initianten die nötige Marke von 100'000 Unterschriften.

Hinter der Initiative stehen in erster Linie die SVP-Nationalräte Lukas Reimann (SVP/SG) und Luzi Stamm (SVP/AG) sowie der ehemalige Zürcher SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer. Aus ihrer Sicht sind die heutigen Goldreserven der Nationalbank (SNB) notwendig, um die Stabilität des Schweizer Frankens zu gewährleisten.

Verbot für Goldverkauf der Nationalbank

Mit der Initiative wollen sie deshalb verhindern, dass die SNB weiteres Gold verkauft. Ein entsprechendes Verbot soll in der Verfassung verankert werden. Zudem soll die SNB mindestens zwanzig Prozent der Aktiven in Gold halten. Wegen des hohen Fremdwährungsanteils aufgrund der Euro-Untergrenze machten die Goldreserven Ende 2012 zehn Prozent aus.

Im Weiteren verlangt die Initiative, dass sämtliches Gold in der Schweiz gelagert wird. Heute soll laut Initianten rund die Hälfte im Ausland und vor allem in den USA liegen. Dort sei es allerdings wegen der hohen Verschuldung des Landes nicht sicher, halten sie fest.

Entstanden ist die Initiative nicht zuletzt aus Ärger über die Goldverkäufe durch die SNB ab 2000. Durch die Wertsteigerung des Goldes während der Finanz- und Währungskrisen der letzten Jahre hätte sich später ein deutlich höherer Erlös erzielen lassen. Ein Verkauf soll sich aus Sicht der Initianten nicht wiederholen.

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SDA-ATS