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Im zentralafrikanischen Kamerun sollen Zehntausende Hektar Regenwald abgeholzt werden, um Platz für Palmölplantagen zu machen. Eine amerikanische Unternehmensgruppe wolle über ihre kamerunische Tochterfirma gross in das Palmöl-Geschäft in Afrika einsteigen, warnte die Umweltstiftung WWF am Mittwoch.

"Fast 80'000 Hektar Wald in Zentralafrika sollen den Kettensägen zum Opfer fallen", hiess es in einer Mitteilung.

"Das betroffene Gebiet gehört zu den ökologisch wertvollsten Gebieten der Erde. Hier leben bedrohte Tiere wie Schimpansen, Waldelefanten, Preuss-Wildkatzen und Stummelaffen", sagte Johannes Kirchgatter, Afrikareferent beim WWF Deutschland. "Die Wälder müssen unbedingt erhalten werden."

Zudem kritisiert der WWF, dass die lokalen Gemeinden von der zuständigen Unternehmensgruppe nicht ausreichend informiert worden seien. Auch sei nie ihre Zustimmung zu dem Projekt eingeholt worden.

"Dem WWF liegen 20 offizielle Beschwerdebriefe von Dörfern, Abgeordneten und Bürgermeistern der Region vor, die sich gegen die Errichtung der Plantage aussprechen", hiess es. Die Menschen in der Region seien auf die Ressourcen dieser Wälder angewiesen und überwiegend gegen die Palmöl-Konzession. Einige Gemeinden hätten bereits Klage gegen die Unternehmen eingereicht.

SDA-ATS