Die Zuger Feuerwehr hat am Mittwoch eine Frau aus einem brennenden Haus in der Stadt geborgen. Die 68-Jährige wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht und danach umgehend festgenommen: Sie wird verdächtigt, das Feuer selber gelegt zu haben.

Die Einsatzzentrale sei um 15.45 informiert worden, dass an der Guthirtenstrasse in Zug ein Haus brenne und sich darin eine Person befinde, teilte die Kantonspolizei Zug am Mittwochabend mit. Als die Feuerwehrleute am Brandort eintrafen, stand der Dachstock bereits in Flammen.

Während die Feuerwehr das Feuer von aussen bekämpfte, drangen Atemschutztrupps ins Innere des Hauses vor, um die Frau zu bergen. Sie wurde leicht verletzt ins Spital gebracht. Weitere Personen befanden sich demnach zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht im Haus.

Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf die Nachbarhäuser verhindern. Das Haus sei jedoch nicht mehr bewohnbar. Die Höhe des Schadens konnte die Polizei noch nicht beziffern.

Die Brandursache sei zwar noch nicht geklärt, doch die Ermittler gingen nach bisherigen Erkenntnissen von Brandstiftung aus. Dringend tatverdächtig sei die gerettete Frau. Im Einsatz standen 60 Angehörige der Feuerwehren Zug und Baar sowie Mitarbeitende der Rettungsdienste.

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