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Die Geschäftsreisen nehmen nach dem Einbruch in der Finanzkrise wieder stark zu. Es wird nicht nur mehr geflogen, sondern auch mehr ausgegeben und mit China entsteht ein neuer Markt.

"2010 hat uns sehr positiv überrascht, wir waren mit Blick auf Prognosen über einen Rückfall in die Rezession auf ein schwieriges Jahr eingestellt", sagte Patrick Diemer, Chef von AirPlus International, einer Anbieterin von Produkten für das Bezahlen und Auswerten von Geschäftsreisen, am Montag an der Jahresmedienkonferenz in Zürich.

Das Geschäft habe sich vollständig von der Finanzkrise erholt. Insbesondere Grosskonzerne hätten die Reisebudgets wieder deutlich ausgeweitet.

"Unsere Statistiken zeigen seit dem zweiten Quartal 2010 einen starken Wiederanstieg der weltweiten Geschäftsreisebewegungen, nachdem sie zuvor krisenbedingt spürbar eingebrochen waren", ergänzte Klaus Stapel, Direktor von AirPlus Schweiz.

Zögerliche Rückkehr in Business-Klasse

Die Geschäftsreisenden hätten aber in den Krisenjahren gelernt zu sparen und dieses Kostenbewusstsein teils behalten. So stieg bei den Flügen, die über AirPlus abgewickelt wurden, der Anteil der Business-Klasse gegenüber dem Vorjahr zwar von 8 auf 14 Prozent. 2001 hatte er aber noch 43 Prozent betragen. Vor allem auf kurzen Europaflügen fliegen viele Manager weiterhin Economy.

Die zur Lufthansa und der Bayerischen Landesbank gehörende AirPlus verdient an den Geschäftsreisen vorab via Kreditkartenkommissionen auf Flug- und Eisenbahntickets sowie Ausgaben für Hotelübernachtungen und Mietwagen.

2010 belief sich das Abrechnungsvolumen auf 21 Mrd. Euro. Das sind rund 23 Prozent mehr als im Vorjahr und auch das Rekordergebnis von 18,1 Mrd. Euro im Jahr 2008 wurde übertroffen. Dazu trug die Zunahme der Kunden um über 2000 auf rund 35'000 bei. Die bestehenden Kunden buchten 5 Prozent mehr Reisen.

AirPlus generierte Einnahmen von 269 (Vorjahr: 207) Mio. Euro oder knapp 1,3 Prozent des Abrechnungsvolumens. Der Jahresgewinn stieg von 17,2 Mio. auf 25,1 Mio. Euro.

In der Schweiz, wo AirPlus Marktführerin ist und mit Visa sowie der UBS kooperiert, stieg das Abrechnungsvolumen um 14 Prozent. Dabei sind die Preise für Flugtickets entgegen dem weltweiten Trend weiter gesunken, was sich AirPlus mit der Frankenstärke und der Konkurrenz ausländischer Airlines erklärt. Hierzulande zählt AirPlus über 2000 Kunden von Klein-, Mittel- und Grossunternehmen.

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SDA-ATS