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Tausende Beamten beteiligen sich am Streik in Chile: Die Hauptstadt des Landes versinkt daher im Müll.

KEYSTONE/EPA EFE/MARIO RUIZ

(sda-ats)

In Santiago de Chile ist wegen eines fast zwei Wochen anhaltenden Streiks der öffentlichen Bediensteten der Gesundheitsnotstand ausgerufen worden. Auf den Strassen der chilenischen Hauptstadt häuft sich der Müll bei über 30 Grad Celsius an.

Es bestehe das Risiko eines Ausbruchs des von Mücken übertragenen Zika-Fiebers, erklärte die Gesundheitsministerin Carmen Castillo am Donnerstag. Es sollen Mega-Container aufgestellt werden, um den Müll dort einsammeln zu können, berichtete das Nachrichtenportal Emol.

In den Spitälern im ganzen Land werden nur Notfälle behandelt. An den Grenzübergängen reihen sich Hunderte Lastwagen mit Waren an, die von den streikenden Zollbeamten nicht abgefertigt werden.

Auf den Flughäfen kam es ebenfalls zu langen Abfertigungszeiten der Passagiere. Die Gewerkschaft der Staatsangestellten fordert eine Gehaltsanpassung von sieben Prozent, die Regierung bietet nur 3,2 Prozent.

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SDA-ATS