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Eine Allianz aus Vertretern des Gesundheitspersonals, Ärzten und Spitälern schaltet sich gemeinsam in die Diskussion über die Fallpauschalen ein. In einer Erklärung fordern sie Garantien für die Löhne und Arbeitsbedingungen in den Spitälern. Auch die Patientenversorgung müsse gewährleistet bleiben.

Mit dem neuen Finanzierungsmodus werde der Kostendruck auf verschiedene Spitäler stark erhöht, sagte Katharina Prelicz-Huber am Mittwoch vor den Medien in Bern. "Es darf nicht passieren, dass der Kostendruck ans Personal weitergegeben wird", forderte die grüne Nationalrätin (ZH) und Präsidentin der Gewerkschaft der Öffentlichen Angestellten VPOD.

Wenn zu wenig Personal zur Verfügung stehe, sei auch die Versorgungsqualität gefährdet, warnte Prelicz-Huber. Dies dürfe auf keinen Fall passieren, schreiben 14 Berufs- und Personalverbände (Allianz DRG-Personal), der Spitalverband H+ und die Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) in einer Mitteilung.

Die Allianz, die fast alle Hauptakteure des Gesundheitswesens repräsentiert, stellt in der gemeinsamen Erklärung rund zehn Forderungen. Unter anderem verlangen die Gesundheitsakteure die Einhaltung des Arbeitsgesetzes oder die Sicherstellung der betrieblichen Aus- und Weiterbildung.

Unterstützung vom BAG und den Kantonen

Unterstützt wird die Erklärung vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK). "Sie haben uns ihre Hilfe bei der Umsetzung der Anliegen zugesichert", sagte Rosmarie Glauser, politische Sekretärin des Verbands Schweizerischer Assistenz- und Oberärzte (VSAO).

Die Personalsituation in den Spitälern sei bereits so knapp, dass es keine Einsparungen mehr vertrage, begründete Michael Jordi, Zentralsekretär der GDK, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA die Unterstützung.

Die Tarifverhandlungen beginnen gemäss Jordi frühestens im Frühsommer.

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SDA-ATS