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Bei Zusammenstössen zwischen Christen und Muslimen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Etwa 140 Menschen wurden nach offiziellen Angaben verletzt.

Nach Angaben des Priesters Samaan Ibrahim wurden die Opfer durch Kugeln getötet, auch die Verletzten hätten Schusswunden erlitten. Ibrahim ist Priester im Stadtteil Mokattam, wo es am Dienstagabend zu den Zusammenstössen kam.

Bei den mehrstündigen gewaltsamen Auseinandersetzungen sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen Schusswaffen, Prügel und Messer zum Einsatz gekommen.

Aus Wut über die Zerstörung einer Kirche in einem Vorort der ägyptischen Hauptstadt durch Muslime vergangene Woche hatten sich mehrere tausend Christen zu Demonstrationen versammelt. Rund 2000 Christen blockierten eine wichtige Zufahrtsstrasse im Osten Kairos, setzten Reifen in Brand und schleuderten Steine auf Autos.

Die Demonstranten seien dann von Bewaffneten attackiert worden, die auch Häuser und Warenlager in Brand gesetzt hätten, sagte Priester Ibrahim. Augenzeugen zufolge schossen Soldaten in die Luft, um die Menschenmenge aufzulösen.

Die koptischen Christen bilden mit zehn Prozent der 80 Millionen Einwohner eine Minderheit in Ägypten. Sie sehen sich im gesellschaftlichen Leben des Landes benachteiligt und diskriminiert.

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SDA-ATS