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Die Wirtschaftsverbände sgv und Swissmechanic werten den Ausgang der eidgenössischen Wahlen als positiv. Am Tag danach fordern sie die Politik zum Abbau von Regulierungen auf. Vom neuen Parlament erwarten sie in dieser Hinsicht Fortschritte.

Der Schweizerische Gewerbeverband sgv zeigt sich erfreut über den Ausgang der Parlamentswahlen."Die bürgerliche Seite ist gestärkt worden. Das ist eine gute Grundvoraussetzung für Dossiers, die anstehen", sagte sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler am Montag auf Anfrage.

Als dringende Dossiers nannte Bigler die Umsetzung der SVP-Zuwanderungsinitiative ohne dabei die bilateralen Verträge mit der EU zu gefährden, die Reform der Altersvorsorge oder die Entwicklung in der Energiewirtschaft, wo die Schweiz in eine Subventionswirtschaft abzudriften drohe.

Weniger Bürokratie

Von der gestärkten Rechten erwartet Bigler zudem, dass sie sich in der neuen Legislatur für den Abbau von Regulierungen einsetzt. Mit der gestärkten gewerblichen Parlamentariergruppe werde der Gewerbeverband die Zusammenarbeit suchen.

Ähnlich tönt es bei Swissmechanic. Der Verband, der rund 1400 KMU der Maschinen- Elektro- und Metallbranche vertritt, begrüsst den Wahlausgang und gratuliert in einer Mitteilung den gewählten Parlamentarierinnen und Parlamentariern.

Der KMU-Verband fordert das neue Parlament zu einer aktiveren Wirtschaftspolitik auf und verweist auf die schwierige Lage der KMU im Zuge der Frankenaufwertung. Im Zentrum stehe nun der Abbau von Staatsapparat und Regulierungen.

"Die Schlagzeilen rund um unsere Exportindustrie sind verschwunden. Das heisst aber nicht, dass die Probleme gelöst sind. Beinahe täglich werden Auslagerungen, Entlassungen oder Schliessungen bekannt gegeben. Die Talsohle ist noch lange nicht durchschritten", wird Verbandsdirektor Oliver Müller in einer Mitteilung zitiert.

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SDA-ATS