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Die Baumeister sollen sich für die Lohnverhandlungen 2015 mit den Gewerkschaften an den Verhandlungstisch setzen. Dies hat die Gewerkschaft Unia am Mittwoch mit einer Aktion in Luzern gefordert, wo die Delegiertenversammlung des Baumeisterverbandes stattfindet.

Der Zentralvorstand des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV) hatte vor einem Monat den Abbruch der Lohnverhandlung mit den Gewerkschaften Unia und Syna beschlossen. Er wirft der Unia vor, mit ihrer "Fachstelle Risikoanalyse" die Sozialpartnerschaft zu untergraben.

Die Fachstelle überprüft für Bauunternehmen, ob ein Subunternehmen korrekt arbeitet oder nicht. Das Vorgehen der Fachstelle sei eigenhändig und unilateral und unterlaufe die gemeinsame, paritätische Kontrolle der im Gesamtarbeitsvertrag festgehaltenen Arbeitsbedingungen, kritisiert der SBV.

Für die Unia ist diese Kritik nur ein Vorwand der Baumeister, um nicht verhandeln zu müssen. Die Gewerkschaft verlangt vom SBV deshalb die Rückkehr an den Verhandlungstisch.

Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, stellte die Unia am Mittwochnachmittag vor dem Verkehrshaus der Schweiz in Luzern einen grossen Verhandlungstisch auf. Die SBV-Basis hat im Verkehrshaus am Mittwoch ihre zweitägige Delegiertenversammlung gestartet.

An der Aktion beteiligten sich rund 150 Personen. Auf einem Transparenz hiess es: "Jeden Tag harte Arbeit und Ihr redet nicht mit uns". Die Delegierten der Baumeister gingen auf die Forderung der Gewerkschaft nicht ein und verliessen das Verkehrshaus unter einem Pfeiffkonzert.

Die Unia hatte sich eine Lohnerhöhung von 150 Franken pro Monat für alle zum Ziel gesetzt. Sie erklärte, dass die Lage in der Bauwirtschaft hervorragend sei. Für die hart arbeitenden Bauarbeiter sei es unverständlich, weshalb die Baumeister sie kaum am Erfolg der Branche beteiligt wollten.

Die SBV-Delegierten entscheiden voraussichtlich am Donnerstagvormittag über ihr weiteres Vorgehen.

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SDA-ATS