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Nachdem die Fluggesellschaft Swiss selbst in der Finanzkrise profitabel geblieben war, hat sie ihren Gewinn letztes Jahr wieder gesteigert. Mit 368 Mio. Fr. lieferte sie ihrem Mutterkonzern, der Lufthansa, einen zweieinhalb Mal so hohen Gewinnbeitrag ab wie im Vorjahr.

Das operative Ergebnis fiel aber noch tiefer aus als etwa 2008, als die Swiss über 500 Mio. Fr. verdiente. Im vergangenen Jahr war für die Swiss und alle andere Fluggesellschaften das Flugwetter allerdings auch nicht nur gut: Belastet wurden der Flugbetrieb und damit auch die finanziellen Ergebnisse durch die Luftraumsperre über Europa nach dem Vulkanausbruch auf Island, durch Streiks und starke Schneefälle.

Die Swiss streicht in ihrem Communiqué vom Donnerstag denn auch die Bedeutung ihrer unternehmerischen Flexibilität und ihre Kostendisziplin hervor. Generell müsse nämlich von einer generell höheren Sprunghaftigkeit (Volatilität) beim Ölpreis, den Devisenwechselkursen und dem Buchungsverhalten der Kunden ausgegangen werden, hiess es.

Kein Spaziergang absehbar

Die nächsten Monate und Jahre würden kein Spaziergang, sagte am Donnerstag auch der Lufthansa-Chef Christoph Franz an einer Medienkonferenz in Frankfurt. Er verwies dabei auf politische Unruhen und Naturkatastrophen, aber auch auf den intensiven Wettbewerb in Europa und auf den Langstrecken nach Asien.

Mit der Tochtergesellschaft Swiss, der er einst selbst vorstand, ist Franz aber zufrieden. "Die Schweizer Erfolgsgeschichte geht weiter", sagte er vor den Medien. Noch nicht in den schwarzen Zahlen sind die anderen Auslandtöchter des Lufthansa-Konzerns, die österreichische Austrian Airlines und die britisch BMI.

Insgesamt belief sich der Gewinn des Lufthansa-Konzerns auf 1,1 Mrd. Euro, nachdem 2009 noch ein Verlust von 112 Mio. Euro eingeflogen worden war.

Schwieriges Europa-Geschäft

Sorgen bereitet der Swiss insbesondere die Erträge auf den Kurzstrecken in Europa. Gemäss Medienmitteilung haben sich die durchschnittlichen Erträge pro Passagier im Vergleich zum Krisenjahr 2009 nicht erholt, und der Wettbewerb verschärfte sich weiter. Das Europageschäft bleibe daher im Fokus für weitere Massnahmen, wird Hohmeister im Communiqué zitiert.

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SDA-ATS