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Der Flaschen- und Glasbehälterhersteller Vetropack hat im vergangenen Jahr währungsbedingt und im Werk in der Ukraine Rückschläge hinnehmen müssen. Der Gewinn schrumpfte um 12,8 Prozent auf 49,2 Mio. Franken.

Das Unternehmen mit Sitz in Bülach ZH weist in dem am Dienstag publizierten Jahresbericht einen konsolidierten Bruttoumsatz von 603,7 Mio. Fr. aus. Das sind 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Ohne negative Währungseinflüsse wäre der Umsatz hingegen um 4,2 Prozent gestiegen.

Vetropack verkaufte 4,55 Milliarden Stück Verpackungsglas, 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Auf die Inlandmärkte entfielen davon 56,5 Prozent nach 61,9 Prozent im Vorjahr. Zur Gruppe gehören Tochtergesellschaften in der Schweiz, in Österreich, Tschechien, in der Slowakei, in Kroatien und in der Ukraine.

Weiterhin in der Ukraine aktiv

Zum Werk in der Ukraine schreibt Vetropack im Geschäftsbericht, auf die politische und wirtschaftliche Krise habe die Landestochter Gostomel mit einer leichten Drosselung der Produktion reagiert und Lager abgebaut.

Die Absätze seien in Anbetracht der Umstände aber erstaunlich gut gelaufen, denn immer mehr ukrainische Kunden ersetzten russische Importe durch Produkte lokaler Produzenten. Zudem habe es keine Produktionsunterbrüche wegen Gas- oder Rohstoffausfällen gegeben.

Der weitere Verlauf der Krise in der Ukraine bleibe zwar unklar, unabhängig davon erwarte Vetropack von Gostomel weiterhin eine positive Wertschöpfung. Am Werk werde festgehalten. Auf Gruppenebene jedoch werde der tiefe Kurs der lokalen Währung Hrivna das Ergebnis in Franken schwächen.

Zur Aufhebung des Euro-Mindestkurses erklärte Vetropack, dies habe massive Auswirkungen auf die Rechnung, weil der konsolidierte Frankenumsatz, aber auch die Ertragszahlen zurückgingen. Im Werk in St-Prex VD müsse nun noch intensiver nach Verbesserungen gesucht werden. Denn die ausländischen Mitbewerber hätten über Nacht einen markanten Preisvorteil erhalten.

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SDA-ATS