Der Handelskonflikt zwischen den USA und China, höhere Zölle und die Probleme mit dem neuen Abgasprüfverfahren WLTP haben die Autokonzerne im vergangenen Jahr viel Geld gekostet. Die Gewinnmargen sanken im Schlussquartal 2018 auf den tiefsten Stand seit 2009.

Die Margen - also der Anteil vom operativen Gewinn am Umsatz - lagen nach einer am Dienstag veröffentlichten Analyse der Unternehmensberatung Ernst & Young im vierten Quartal bei 5 Prozent. Auf das gesamte Jahr gesehen betrug die Marge 5,7 Prozent nach 6,4 Prozent 2017.

Dabei konnten die 16 führenden Autokonzerne ihre Umsätze dank der anhaltend hohen Nachfrage nach Stadtgeländewagen (SUV) um 2,8 Prozent steigern auf 1,6 Billionen Euro - den höchsten jemals in einem Kalenderjahr erzielten Umsatz.

Trotzdem können es sich die Konzerne angesichts der Entwicklung hin zur Elektromobilität nicht leisten, ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung zurückzufahren. Am meisten gaben Volkswagen mit 12,1 Milliarden Euro und Toyota mit 8,2 Milliarden Euro aus.

Gemessen am Umsatz investierte allerdings BMW mit einem Anteil von 5,5 Prozent der Forschungs- und Entwicklungsausgaben an den Erlösen am meisten - gefolgt von General Motors mit 5,3 Prozent und Volkswagen mit 5,1 Prozent.

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