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Überfüllt ist der Hauptbahnhof Frankfurt, nachdem der Zugverkehr in der Region wegen eines Unwetters vorübergehend nahezu komplett eingestellt wurde.

Keystone/DPA/BORIS ROESSLER

(sda-ats)

Eine Gewitterfront hat am Donnerstag weite Teile Deutschlands in Atem gehalten. Zahlreiche Strecken in Norddeutschland wurden gesperrt. Die Zuschauer der Leichtathletik-EM in Berlin wurden aufgefordert, wegen eines aufziehenden Gewitters im Stadion zu bleiben.

Laut einer Durchsage sollten die Besucher das Stadion wegen eines aufziehenden schweren Unwetters vorerst nicht verlassen, wie ein AFP-Fotograf berichtete.

Umgestürzte Bäume führten zu Streckensperrungen bei der Deutschen Bahn. Auf dem Frankfurter Hauptbahnhof wurde der Zugverkehr am Nachmittag vorübergehend vollständig eingestellt. Im Nah- wie Fernverkehr der Bahn kam es am Abend vor allem im Norden Deutschlands zu zahlreichen Verspätungen. Für Passagiere, die ihre Fahrt nicht mehr fortsetzen konnten, stellte die Bahn nach eigenen Angaben Aufenthaltszüge bereit.

Bereits ab Nachmittag hatte die Gewitterfront in Teilen Deutschlands für Chaos gesorgt. Für rund eine halbe Stunde stand der Flugverkehr auf dem Flughafen Frankfurt am Main still, weil sich eine Gewitterzelle über dem Airportgelände befand.

Waldbrand in Bayern

In Bayern kämpften Feuerwehrleute unterdessen mit Löschhelikoptern gegen einen Waldbrand in der Gemeinde Kiefersfelden. Der Landkreis Rosenheim rief den Katastrophenfall aus. Die nahe gelegene Ramsauer Alp wurde den Angaben zufolge vorsorglich evakuiert. Feuerwehrleute positionierten sich, um ein Übergreifen der Flammen auf die Alp zu verhindern. Rund 200 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Bergwacht seien im Einsatz.

Der Deutsche Wetterdienst hatte ab Donnerstagnachmittag vor teils schweren Gewittern und Sturmböen in der Westhälfte Deutschlands gewarnt. Dabei bestehe das Risiko örtlicher Überflutungen durch Starkregen sowie Schäden durch Sturmböen, die lokal Geschwindigkeiten bis zu 110 Stundenkilometern erreichen könnten. In der Nacht zum Freitag werde sich der Gewitterschwerpunkt in den Norden und Osten verlagern.

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SDA-ATS