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Im Sommer 2018 schlugen in der Schweiz über 240'000 Blitze ein. (Archivbild)

KEYSTONE/CYRIL ZINGARO

(sda-ats)

Der Sommer 2018 war heiss, trocken und immer wieder auch gewittrig. Von Anfang Juni bis Ende August blitzte es an 70 Tagen. Insgesamt wurden 240'744 Blitze registriert.

Fast die Hälfte aller Blitze (105'675) trat im Monat August auf, wie der Wetterdienst Meteonews am Dienstag mitteilte. Am meisten blitzte es im Kanton Graubünden, wo 12,3 Prozent aller Blitze auftraten. Dahinter folgten die Kantone Bern (11,7 Prozent) und St. Gallen (9,9 Prozent).

Aussagekräftiger ist es allerdings, die Blitzhäufigkeit normiert auf die Fläche zu betrachten. Diese Blitzdichte war in Appenzell Ausser- und Innerrhoden mit 16,9 und 15,4 Prozent am höchsten. Eine hohe Blitzdichte gab es allgemein in der Ostschweiz, aber auch im Tessin und in der Region Basel-Land, wie der Auswertung von Meteonews weiter zu entnehmen ist.

Der kräftigste Blitz ging am 6. August in Oberhelfenschwil im Toggenburg im Kanton St. Gallen nieder. Er hatte eine absolute Stromstärke von 324,2 Kiloampere. Damit übertraf er die durchschnittliche absolute Stromstärke von 8,44 kA deutlich. Der betroffene Blitz war auch über 15 Kilometer hoch - mehr als zwölf Mal mehr als die Durchschnittshöhe aller Blitze im Sommer 2018.

Am meisten Blitze verzeichneten die Gemeinden Glarus Süd (2122 Blitze) und Scuol GR (1987). Die höchste Blitzdichte wurde in den Gemeinden St. Margrethen SG (34,2 Blitze/Quadratkilometer) und Mosnang SG (31,7 Blitze/Quadratkilometer) erreicht.

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