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Sydney - Nach den knappen Parlamentswahlen in Australien hat Premierministerin Julia Gillard den Anspruch erhoben, mit ihrer Labor Party an der Macht zu bleiben.
Es scheine nun klar zu sein, dass ihre Partei mehr Stimmen als das national-liberale Bündnis von Tony Abbott erhalten habe, sagte Gillard am Sonntag vor Journalisten. Sie versprach den Australiern trotz der knappen Mehrheitsverhältnisse eine "stabile und effektive" Regierung.
Gillard führte am Sonntag erste Gespräche mit Grünen-Chef Bob Brown über eine künftige Zusammenarbeit. Die Begegnung sei sehr herzlich gewesen, es seien aber keine Vereinbarungen getroffen worden, sagte Brown anschliessend.
Seine Partei sei nicht in der Position, Forderungen aufzustellen, sondern wolle das bestmögliche Ergebnis fürs Land erreichen, sagte Brown. Er will nun auch Oppositionschef Tony Abbott treffen, dessen konservative Liberal-Demokraten nach Auszählung von fast 80 Prozent der Stimmen so gut wie gleichauf mit der Regierungspartei lagen.
Politiker beider Lager hielten es angesichts der knappen Teilergebnisse für möglich, dass dem Land zum ersten mal seit 70 Jahren ein sogenanntes "hung parliament" drohen könnte, bei dem keine Partei die erforderliche absolute Parlamentsmehrheit erringt.
Australien hat ein Zwei-Kammer-Parlament nach britischem Vorbild. Die Partei, die die meisten der 150 Sitze im Repräsentantenhaus gewinnt, bestimmt den Premierminister.

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SDA-ATS