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In Madrid kommt es am Samstag in der WM-Qualifikation zum Spitzenspiel der Gruppe G zwischen Spanien und Italien.

Das Gipfeltreffen der beiden punktgleichen Fussball-Giganten kündigt sich als Duell um den Gruppensieg an. Beide Teams blieben bisher ungeschlagen und halten bei 16 Punkten. Es scheint klar: Wer im Madrider Estadio Santiago Bernabeu als Sieger hervorgeht, ist der Teilnahme an der WM 2018 in Russland ein grosses Stück näher. Dem Verlierer droht der Gang in die Barrage. Während die Spanier die Kräfte mit der Reaktivierung von David Villa mobilisieren, müssen die Italiener auf Giorgio Chiellini verzichten.

Der erste Vergleich im Oktober in Turin endete mit einem 1:1. Im zweiten Qualifikations-Duell gebührt der Heimvorteil den Spaniern. Allerdings befürchtet die Mannschaft von Trainer Julen Lopetegui Feindseligkeiten aus den Rängen gegenüber den Barcelona-Akteuren. Allen voran Gerard Piqué machte sich bei den Fans von Real Madrid mit provokanten Aussagen unbeliebt. Die Real-Stars Sergio Ramos und Dani Carvajal bemühten sich deshalb um Geschlossenheit. "Wenn man einen Spieler einer Mannschaft auspfeift, dann pfeift man damit alle aus", sagte Carvajal. Ramos bat die Fans, in diesem "intensiven und schwierigen Spiel" von einem Pfeifkonzert abzusehen.

Villa nach drei Jahren zurück

Personell kann Lopetegui aus dem Vollen schöpfen. Der als Nationalcoach noch ungeschlagene Baske überraschte gar mit der Nomination von Altstar David Villa, der seinen Torriecher in den USA nicht verloren hat. Villa, mit 61 Treffern Spaniens Rekordtorschütze, kehrt nach über dreijähriger Absenz mit 60 Toren aus 88 MLS-Spielen für New York City zurück. Er soll dem Weltmeister von 2010 zur nötigen Durchschlagskraft gegen die italienischen Defensivspezialisten verhelfen.

Zupass kommt den Spaniern, dass auf der Gegenseite Innenverteidiger Giorgio Chiellini verletzt ausfällt. Der 33-jährige Schlüsselspieler, der schon beim 1:1 im Oktober gefehlt hatte, verliess das Camp der Italiener am Freitag wegen einer vom Training herrührenden Wadenverletzung. Er droht auch am Dienstag im Heimspiel gegen Israel auszufallen.

Dass die Italiener Spanien besiegen können, zeigten sie zuletzt im Vorjahr an der EM in Frankreich. Mit einem 2:0 beendeten sie das Turnier des Europameisters von 2008 und 2012 im Achtelfinal.

Österreich unter Zugzwang

Ungemütlich präsentiert sich die Ausgangslage von Österreich in der Gruppe E. Dem Team von Marcel Koller helfen am Samstag beim EM-Teilnehmer um Real-Star Gareth Bale wohl nur drei Punkte, um nicht frühzeitig aus dem Rennen um die WM-Teilnahme auszuscheiden.

Derweil Leader Serbien gegen Moldawien und das punktgleiche zweitplatzierte Irland in Georgien ihr Punktekonto aufstocken können, kämpfen die Verfolger Wales und Österreich um den Anschluss. Ob Marcel Koller erstmals Moritz Bauer einsetzen wird, ist offen. Der ehemalige Schweizer Nachwuchs-Internationale, der sich bei Rubin Kasan in Russland einen Stammplatz erkämpft und sich für einen Nationenwechsel entschieden hat, figuriert erstmals im österreichischen Aufgebot.

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SDA-ATS