Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Mit Manchester City und Napoli treffen am Dienstag in der Champions League zwei der derzeit spektakulärsten Mannschaften aufeinander. Beide schiessen im Schnitt mehr als drei Tore pro Spiel.

Keiner Mannschaft in Europa fällt das Toreschiessen in den ersten Monaten dieser Saison so leicht wie Manchester City. Zuletzt musste dies Stoke City am Wochenende erfahren. Das Team um Xherdan Shaqiri ging mit 2:7 unter, obwohl bei den Citizens mit Sergio Agüero der Topskorer fehlte. "Man kann immer besser spielen. Aber ich kann sagen, das war die beste Leistung seit ich hier Trainer bin", bemerkte Pep Guardiola, der im Sommer vor einem Jahr zu Manchester City gewechselt hatte.

Die erste Saison unter dem Spanier verlief eher enttäuschend. Zum ersten Mal in seiner Trainer-Karriere beendete Guardiola ein Fussballjahr ohne Titel. Im Sommer haben die Besitzer aus Abu Dhabi tief in die Taschen gegriffen und ihr Fanionteam weiter verstärkt, etwa auf den Aussenpositionen mit Danilo, Benjamin Mendy und Kyle Walker. Mit dem Brasilianer Ederson kam zudem ein Goalie, der wie ein Libero spielen kann.

Manchester City spielt nun so, wie es dem anspruchsvollen Taktiker Guardiola vorschwebt. Nur einmal musste der vierfache englische Meister seit Saisonstart Punkte abgeben, beim 1:1 gegen Everton Ende August. Seither trat der Premier-League-Leader makellos auf und schlug unter anderem auch die hoch dotierten Liverpool (5:0) und Chelsea (1:0). In der Champions League gab es ein 4:0 gegen Feyenoord Rotterdam und ein 2:0 gegen Schachtar Donezk.

Das fast perfekte Napoli

In nunmehr elf Partien hat Manchester City 37 Mal getroffen, und doch sagt Guardiola: "Den besten Fussball in Europa spielt derzeit Napoli." Auch wenn das Lob mit Hintergedanken ausgesprochen wurde, wie man in Süditalien vermutet, so ist es bestimmt nicht aus der Luft gegriffen. Trainer Maurizio Sarri hat Napoli zu einem spektakulären und erfolgreichen Ensemble geformt, obwohl die ganz grossen Stars im Kader fehlen. 24 Punkte bei einem Torverhältnis von 26:5 ist die Ausbeute nach acht Spielen in der Meisterschaft.

Der erste "Scudetto" seit 28 Jahren ist mehr als bloss eine Träumerei und deshalb ist für Präsident Aurelio De Laurentiis die Serie A derzeit eher höher zu gewichten als die Champions League: "Im Europacup müssen wir nicht alle Partien gewinnen", meinte er gegenüber der "Gazzetta dello Sport". Einige Spieler sollten gegen Manchester City im Hinblick auf das Meisterschafts-Spitzenspiel vom kommenden Samstag gegen Inter Mailand geschont werden, schlug De Laurentiis seinem Coach vor.

Ob die Idee seines Präsidenten bei Sarri auf offene Ohren stösst, ist alles andere als sicher. Der Trainer, der einen Grossteil seines Berufslebens als Bankangestellter, zum Teil auch in der Schweiz, verbracht hat, lässt sich auch vom charismatischen Filmproduzenten nicht dreinreden, heisst es in Neapel. Und ohnehin hat Napoli in der Champions League wenig Spielraum: In der 1. Runde setzte es gegen Schachtar Donezk die bislang einzige Saisonniederlage ab, wodurch das Rennen um die Achtelfinal-Qualifikation für den Serie-A-Leader intensiv werden dürfte.

Harry Kane in Madrid

Der Bundesliga-Leader steht am Dienstag bereits mit dem Rücken zur Wand. Borussia Dortmund muss nach den Niederlagen gegen Tottenham und Real Madrid die nächsten beiden Partien gegen den Aussenseiter APOEL Nikosia unbedingt gewinnen. Für Real Madrid und Tottenham geht es im Direktduell darum, seine ohnehin gute Ausgangslage weiter zu verbessern. Speziell im Fokus steht im Madrider Estadio Bernabeu der englische Stürmer Harry Kane, der in dieser Saison in 14 Matches 15 Mal getroffen hat. Gemäss spanischen Medienberichten soll der Premier-League-Torschützenkönig für die nähere Zukunft der Wunschstürmer von Real Madrid sein.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS