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Am Wochenende gibt Giulia Steingruber an den Schweizer Meisterschaften in Morges nach einjähriger Wettkampfpause ihr Comeback. Die Olympia-Dritte befindet sich nach ihrer Fussoperation im Fahrplan.

"Der Fuss macht mit. Das ist das Wichtigste in diesem Jahr", sagte Steingruber vier Tage vor ihrem ersten Wettkampf seit mehr als einem Jahr und den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Sie sei sehr nervös. Das Adrenalin, das Kribbeln im Bauch, das Publikum und den Konkurrenzkampf habe sie am meisten vermisst in den letzten Monaten, als sie sich in Magglingen behutsam und Schritt für Schritt dem körperlichen Wiederaufbau widmete.

Am 14. August 2016 hatte Steingruber mit dem Gewinn von Olympia-Bronze am Sprung für eine Sternstunde in der Geschichte des Schweizer Frauen-Kunstturnens gesorgt und die erste Olympia-Medaille geholt. Danach stürzte sie im Bodenfinal und verletzte sich dabei am Fuss. Es folgte eine zweimonatige Auszeit mit einer Reise nach Australien und auf die Fidschi-Inseln, ehe sie sich im Januar der Operation am rechten Sprunggelenk unterzog.

Seit sechs Wochen und der Wiederaufnahme des Trainings nach der Sommerferien kann Steingruber wieder das volle Trainingsprogramm unter dem neuen Cheftrainer Fabien Martin absolvieren. Vor allem am Boden machte ihr zuvor der Fuss immer wieder zu schaffen. "Es gab auch schwierige Tage", gibt Steingruber offen zu. Eine Verschiebung des Comebacks stand aber nie ernsthaft zur Debatte.

Am Königsgerät hat sie ihr technisches Niveau von 2016, als sie an den Europameisterschaften in Bern den Titel geholt hatte, noch nicht wieder erreicht. Bei "75 Prozent" schätzt die Ostschweizerin ihr derzeitiges Leistungsvermögen im Vergleich zu 2016 ein, auch der körperliche Fitnesszustand ist noch nicht wieder ganz derselbe. "Aber 2018 will ich wieder voll angreifen."

Vordergründig geht es für Steingruber in den nächsten Wochen darum, sich wieder an das Wettkampfgeschehen heranzutasten. Nach Morges wird die 23-Jährige auch die Schweizer Mannschafts-Meisterschaften in Bülach bestreiten, ehe Anfang Oktober mit den Weltmeisterschaften in Montreal der Saisonhöhepunkt folgt.

Mit forschen Ankündigungen im Hinblick auf die Titelkämpfe in Kanada hält sich Steingruber zurück. Die Qualifikation für den Mehrkampf-Final gibt sie als Ziel aus, die Möglichkeiten an den Einzel-Geräten seien schwierig abzuschätzen. Einerseits ist noch nicht ganz klar, welches Programm Steingruber in Montreal zeigen wird, andererseits weiss man über das Niveau der Konkurrenz zu Beginn eines neuen Olympia-Zyklus wenig Bescheid. Wie alle vier Jahre wurden auch die Wertungskriterien verändert, weshalb einzelne Übungen angepasst werden mussten.

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SDA-ATS