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Borussia Mönchengladbach bleibt in der 1. Bundesliga auch nach der 10. Runde ungeschlagen. Mit dem 3:1 im Spitzenspiel gegen Hoffenheim (4.) wird sogar der 44-jährige Klub-Rekord egalisiert.

Nach zwei Dritteln der Spiele der Wahrheit, hat sich Borussia Mönchengladbach in den Spitzenrängen der 1. Bundesliga etabliert. Eine Woche nach dem beachtlichen 0:0 gegen Leader und Meister Bayern München fügte das Team von Lucien Favre dem bisher ebenfalls ungeschlagenen Hoffenheim (mit den Schweizern Pirmin Schwegler und Steven Zuber/Assist zum 1:1) die erste Niederlage bei. Die Leistung der Borussia war beim 3:1 über die gesamten 90 Minuten souverän und phasenweise sogar überragend. Am Ende wäre auch mehr möglich gewesen als die drei Treffer durch André Hahn (5.) und Patrick Herrmann (32./52.).

Doch auch so war Lucien Favre an seinem 57. Geburtstag sehr zufrieden. "Der Sieg ist klar verdient. Es ist phantastisch, wir haben 20 Punkte", so der Schweizer. Im bodenständigen Umfeld der drittklassierten Gladbacher sind sie bescheiden und demütig. Doch nach knapp einem Drittel der Saison darf die Realität auch mal angesprochen werden. Manager Max Eberl sagte deshalb: "Wir stehen im Moment zurecht da oben." Und der verletzte Schweizer Mittelfeldspieler Granit Xhaka gab zu: "Es verbietet uns niemand, zu träumen."

Eine nächste Herausforderung und ein nächster Test folgen schon am kommenden Sonntag. Dann gastiert Gladbach bei Borussia Dortmund. Das ist auf den ersten Blick zwar bloss das Duell gegen die Nummer 16 der Liga. Doch die Dortmunder haben am Samstag dem Leader Bayern München alles abverlangt (1:2) und bewiesen, dass sie trotz der sechsten Niederlage in Folge noch immer über das Leistungsvolumen eines Spitzenteams verfügen.

Der Gladbacher Auftritt in Dortmund wird einen weiteren Hinweis geben, wie weit Favre sein Team in dieser Saison bringen kann. Bis zum Klub-Rekord hat der Schweizer die Gladbacher jedenfalls schon geführt: Mit dem 17. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage wurde die Serie aus der Saison 1970/71 unter Hennes Weisweiler egalisiert.

Am Sonntag hatten auch die Schweizer beim SC Freiburg Grund zur Freude. Torhüter Roman Bürki und Stürmer Admir Mehmedi kamen beim 1:0 gegen den 1. FC Köln zum ersten Saisonsieg. Dadurch überholte auch Freiburg - wie am Samstag schon der Hamburger SV (1:0 gegen Bayer Leverkusen) - den einstigen Titel-(Mit-)Favoriten Borussia Dortmund und rückte auf Platz 16 vor. Mehmedi holte in der 50. Minute den entscheidenden Penalty heraus. Die Flanke des Schweizers wehrte Kölns Verteidiger Mergim Mavraj mit dem Arm ab. Den Elfmeter verwertete der Tscheche Vladimir Darida zum Sieg.

Borussia Mönchengladbach - Hoffenheim 3:1 (2:1). - Tore: 12. Hahn 1:0. 30. Modeste 1:1. 32. Herrmann 2:1. 52. Herrmann 3:1. - Bemerkung: Gladbach mit Sommer, ohne Xhaka (verletzt), Hoffenheim mit Schwegler (bis 77.) und Zuber (bis 46.).

1. FC Köln - Freiburg 0:1 (0:0). - 49'500 Zuschauer. - Tor: 50. Darida (Foulpenalty) 0:1. - Bemerkung: Freiburg mit Bürki und Mehmedi (bis 88.).

Paderborn - Hertha Berlin 3:1 (1:1). - 14'630 Zuschauer. - Tore: 28. Bakalorz 1:0. 41. Kalou 1:1. 52. Kachunga 2:1. 76. Meha 3:1. - Bemerkung: Hertha Berlin mit Lustenberger und Stocker.

Resultate vom Wochenende: Schalke 04 - Augsburg 1:0. Mainz - Werder Bremen 1:2. Hannover 96 - Eintracht Frankfurt 1:0. VfB Stuttgart - Wolfsburg 0:4. Hamburger SV - Bayer Leverkusen 1:0. Bayern München - Borussia Dortmund 2:1. Borussia Mönchengladbach - Hoffenheim 3:1. 1. FC Köln - SC Freiburg 0:1. Paderborn - Hertha Berlin 3:1.

Rangliste: 1. Bayern München 10/24 (23:3). 2. Wolfsburg 10/20 (20:9). 3. Borussia Mönchengladbach 10/20 (15:5). 4. Hoffenheim 10/17 (14:10). 5. Bayer Leverkusen 10/16 (17:15). 6. Hannover 96 10/16 (7:11). 7. Paderborn 10/15 (16:13). 8. Schalke 04 10/14 (14:13). 9. Mainz 10/14 (13:12). 10. Augsburg 10/12 (11:12). 11. 1. FC Köln 10/12 (7:8). 12. Eintracht Frankfurt 10/12 (17:19). 13. Hertha Berlin 10/11 (15:19). 14. Hamburger SV 10/9 (4:12). 15. VfB Stuttgart 10/9 (14:23). 16. SC Freiburg 10/8 (9:14). 17. Borussia Dortmund 10/7 (11:17). 18. Werder Bremen 10/7 (12:24).

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