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Die Kontrolleure der früheren "Troika" sind zurück in Athen. Die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB) und der EU-Kommission dürfen aber die Unterlagen zur Umsetzung der Sparauflagen nur noch im Hotel überprüfen.

Früher überwachten sie die Sparbemühungen der betroffenen Ministerien direkt in deren Räumlichkeiten. Das ehemals "Troika" genannte Kontrollgremium der Gläubiger war Gegenstand der Wahlkampagne der heute in Athen regierenden Parteien. Ursprünglich wollte die Regierung von Alexis Tsipras nicht mehr mit dem Dreiergremium zusammenarbeiten.

Der Schuldenstreit war auch weiterhin Gegenstand von Vorwürfen, unter anderem an die Adresse der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB verfolge eine Politik gegenüber der griechischen Regierung, die ihr "die Luft zum Atmen nimmt", kritisierte Finanzminister Gianis Varoufakis am Donnerstag in einem Interview.

Und der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble habe von Anfang kein Vertrauen in die Syriza-Regierung gehabt, sagte Varoufakis weiter. Im Streit um die Forderung nach deutschen Reparationszahlungen an Griechenland blieb Varoufakis auf seiner Position. Die deutsche Regierung sieht die Entschädigungsfrage für Verbrechen aus dem Zweiten Weltkrieg als erledigt an.

Griechenlands Justizminister Nikos Paraskevopoulos drohte offen mit der Pfändung deutscher Immobilien in Griechenland. Bei dem Streit geht es um die Rückzahlung eines griechischen Zwangskredits von 1942, den Athen an die Besatzungsmacht Nazi-Deutschland zahlen musste.

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SDA-ATS