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Skiff-Weltmeisterin Jeannine Gmelin ist auch bei der Henley Royal Regatta nicht zu bezwingen. Die 28-jährige Ustermerin entscheidet den Final gegen Madeleine Edmunds souverän für sich.

Die Australierin hatte im Halbfinal der britischen WM-Zweiten Victoria Thornley keine Chance gelassen.

Der Name des traditionellen Wettkampfs ist Programm. Deshalb gibt es für die Athleten und die Zuschauer Kleidervorschriften. Speziell ist auch das Format, wird doch Eins gegen Eins im K.o.-Modus gerudert. Die Strecke auf der Themse ist mit 2112 Metern um 112 m länger als bei normalen Rennen. Ausserdem kann nur mitmachen, wer eine Einladung erhält.

Gmelin verzichtete zu Gunsten der Henley Royal Regatta auf die Schweizer Meisterschaften auf dem Luzerner Rotsee. "Ich wollte eine neue Herausforderung annehmen und einen neuen Reiz setzen", begründete sie den Entscheid. "Es war ein grosses Fest, um das Rudern zu feiern". Die Zuschauer befanden sich nur wenige Meter von der Strecke entfernt und "das Wasser war durch die vielen Motorboote sehr aufgewühlt. Es war komplett anders wie bei allen Wettkämpfen, die ich bisher erlebt hatte", so Gmelin.

Das Resultat blieb aber das Gleiche. Die Zürcher Oberländerin wahrte ihre Ungeschlagenheit seit dem 5. Platz an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Ab dem kommenden Freitag strebt sie auf dem Rotsee den dritten Weltcup-Sieg in diesem Jahr an.

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SDA-ATS