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Skiff-Weltmeisterin Jeannine Gmelin qualifiziert sich an den Europameisterschaften in Glasgow wie erwartet direkt für den A-Final vom Sonntag.

Gmelin distanzierte im Vorlauf die zweitplatzierte Italienerin Kiri Tontodonati um 3,68 Sekunden - die ersten zwei müssen keinen Hoffnungslauf bestreiten.

Gmelin strebt in Schottland ihre erste EM-Goldmedaille an. In den vergangenen beiden Jahren fehlte die 28-jährige Ustermerin an den kontinentalen Titelkämpfen aus gesundheitlichen Gründen. 2015 holte sie EM-Silber. Die Chancen, die seit dem 5. Platz an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro währende Ungeschlagenheit fortzusetzen, stehen sehr gut. Die Irin Sanita Puspure und die britische Vorjahressiegerin Victoria Thornley, zwei der härtesten Konkurrentinnen von Gmelin, figurierten zwar auf der Meldeliste, verzichteten aber auf die Teilnahme.

Puspure hatte der Zürcher Oberländerin Mitte Juli am Weltcup-Final in Luzern alles abgefordert, sie will sich aber ganz auf die Weltmeisterschaften in Plovdiv (8. bis 16. September) konzentrieren. Die Olympia- und WM-Zweite Thornley fühlt sich für einen Start nicht genügend fit.

Auch Röösli direkt weiter

Neben Gmelin beendete auch Roman Röösli den Vorlauf siegreich. Der 24-jährige Luzerner steht ebenso im Halbfinal vom Samstag wie der Doppelzweier mit Nico Stahlberg/Barnabé Delarze und Titelverteidiger Michael Schmid im Leichtgewichts-Einer, die jeweils Rang 2 belegten.

Patricia Merz/Frédérique Rol im Leichtgewichts-Doppelzweier verpassten den Einzug in den A-Final knapp. Die beiden mussten sich um 1,02 Sekunden den polnischen WM-Vierten Weronika Deresz/Joanna Dorociak geschlagen geben. Das Versäumte können sie am Freitag im Hoffnungslauf nachholen.

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SDA-ATS