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Drama um Viktorija Golubic: Die Zürcherin knickt in der 1. Runde des French Open beim Matchball ein und verliert. Timea Bacsinszky gewinnt hingegen problemlos.

Viktorija Golubic fand auch in Paris nicht aus der Krise. Die Nummer 65 der Welt verlor gegen die 33 Plätze schlechter klassierte Weissrussin Alexandra Sasnowitsch in knapp zweieinhalb Stunden 6:4, 5:7, 3:6. Für die 24-jährige Zürcherin ist es die dritte Niederlage gegen Sasnowitsch innerhalb von sechs Wochen nach dem Turnier in Biel und dem Fedcup-Halbfinal in Minsk. Golubic hat in diesem Jahr erst drei Partien gewonnen, auf Sand keine.

Sie kämpfte allerdings auch unglücklich. Beim Stand von 0:1 im zweiten Satz übertrat sie sich den Fuss und musste sich pflegen lassen. Und nachdem sie bereits drei Matchbälle abgewehrt hatte, sackte sie beim vierten zusammen und musste sich noch auf dem Platz erneut behandeln lassen. Eine Stunde später gab sie Entwarnung: "Es war nur ein Krampf, wahrscheinlich wegen des angeschlagenen Knöchels." Sie will jedenfalls in Paris auch noch Doppel spielen.

Bacsinszky völlig ungefährdet

Die als Nummer 30 gesetzte Timea Bacsinszky brauchte für ihren 6:1, 6:2-Sieg gegen die Spanierin Sara Sorribes Tormo (WTA 84) nur gerade 82 Minuten - inklusive eines vierminütigen Regenunterbruchs.

Wie bereits beim ersten Aufeinandertreffen vor knapp einem Jahr in Gstaad war Sorribes Tormo in allen Bereichen unterlegen. Vor allem bei eigenem Service war die Spanierin aus der Nähe von Valencia zu schwach. Sie gewann nur gerade ein Aufschlagspiel und insgesamt nur 14 Punkte. Bacsinszky breakte im ersten Satz zum 2:0, 4:0 und 5:1, im zweiten zum 1:0, 4:1 und 5:2.

"Ich begann mit viel Intensität und sehr konzentriert", stellte die bald 28-jährige Lausannerin danach fest. "Ich musste keinen fantastischen Match spielen, aber ich spürte, dass sie mich nicht beunruhigen konnte. So habe ich Kraft gespart für die nächsten Tage.

In der 2. Runde trifft Bacsinszky am Mittwoch auf die Amerikanerin Madison Brengle (WTA 82). Die bisher einzige Partie der beiden gewann Bacsinszky vor vier Jahren in Wimbledon knapp in drei Sätzen.

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SDA-ATS