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Google-Chef Larry Page versucht nach der Absage mehrerer öffentlicher Auftritte, aufkeimende Sorgen um seinen Gesundheitszustand zu zerstreuen. "Es ist nichts Ernsthaftes", zitierten US-Medien am Wochenende aus einer internen E-Mail von Page an seine Mitarbeiter.

Was dem 39-Jährigen genau fehlt, blieb indes weiterhin unklar. Page hatte auf der Hauptversammlung seines Unternehmens am Donnerstag gefehlt, was für einen Firmenchef sehr ungewöhnlich ist.

"Er hat bedauerlicherweise seine Stimme verloren", begründete der Verwaltungsratsvorsitzende Eric Schmidt die Abwesenheit und erklärte, dass Page "bis auf weiteres" keine öffentlichen Auftritte absolvieren werde. Page werde den Internetkonzern aber weiterhin führen.

Die Ankündigung liess mehr Fragen offen als sie beantwortete und so mancher Beobachter fühlte sich an die Geheimnistuerei um den Gesundheitszustand von Apple-Chef Steve Jobs erinnert, der nach langer Krebserkrankung im vergangenen Jahr gestorben war. Wie Steve Jobs bei Apple, so ist Page bei Google einer der Gründer und damit für den Erfolg des Suchmaschinen-Primus massgeblich mitverantwortlich.

Es gebe zwar keine Anhaltspunkte dafür, etwas in den Zustand von Page hineinzuinterpretieren, erklärte JPMorgan-Analyst Douglas Anmuth in einem Kommentar an die Kunden der Bank. "Aber wir finden es seltsam, dass das Unternehmen schon heute ausschliesst, dass er an der Telefonkonferenz zum zweiten Quartal teilnimmt, die noch Wochen entfernt ist."

Verschiedene Kommunikationsstyle

Andere Firmen gehen offener mit den Erkrankungen ihrer Chefs um, denn selbst ein nur zeitweiser Ausfall einer charismatischen Führungsfigur kann ein Unternehmen belasten und den Aktienkurs drücken. Sowohl Starinvestor Warren Buffett als auch AIG-Versicherungschef Robert Benmosche liessen ihre Aktionäre wissen, dass sie Krebs haben und sich in ärztliche Behandlung begeben. Beide lenken ihre Unternehmen bis heute.

SDA-ATS