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Bern - Ab Donnerstag schickt Google seine Autos wieder auf Kamerafahrt auf Schweizer Strassen. Die neuen Bilder sind aber vorerst nicht im Internet zu sehen. Datenschützer Hanspeter Thür hat deren Aufschaltung auf Google Street View bis auf weiteres verboten.
Nach einem Unterbruch von mehreren Monaten schickt Google seine Autos, die auf dem Dach mit einer Kamera bestückt sind, wieder auf die Schweizer Strassen. Das teilte der Internetkonzern Google, der Google Street View betreibt, am Mittwoch mit. Mit den Fahrten soll Bildmaterial von noch fehlenden Orten gesammelt werden.
Auf seiner Internetseite gibt Google jeweils bekannt, wo die Autos unterwegs sind. In dieser Woche sind in der Deutschschweiz die Regionen Zürich, St. Gallen, Luzern, Schaffhausen, Biel und Samedan betroffen. Bei ungünstigen Wetter- oder Strassenverhältnissen könnten die Autos aber auch in Gebieten fahren, die nicht aufgeführt seien, heisst es auf der Seite.
Warten auf BundesverwaltungsgerichtDas Aufschaltverbot und die Ankündigung der Fahrten in einem Wochen-Intervall gehen auf eine Vereinbarung zurück, die Google mit dem Eidg. Datenschützer Hanspeter Thür im Dezember 2009 getroffen hat. Sie gilt vorübergehend, bis das Bundesverwaltungsgericht über eine Klage Thürs gegen Google Street View entschieden hat.
Thür sei vorab von Google darüber informiert worden, dass die Kamerafahrten wieder aufgenommen würden, sagte Francis Meier, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Datenschützer, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Google habe betont, dass man sich an die Vereinbarung vom Dezember 2009 halten werde.
Unter Beschuss war der Konzern auch geraten, weil er auf seinen Fahrten Daten von privaten Funknetzwerken gesammelt hat. Aus diesem Grund standen die Google-Autos auch still. Die entsprechenden Geräte und Software hat Google nun aus den Autos entfernt. Erfasst würden nur Fotos und 3D-Bilder, hiess es.

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SDA-ATS