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In einem ausführlichen sda-Gespräch befasst sich der Arsenal-Professional Granit Xhaka zu Beginn der entscheidenden WM-Ausscheidungswoche mit dem Gruppen-Gipfel in Portugal.

Zudem spricht Xhaka über die Geldflut im europäischen Fussball.

Das persönliche Timing stimmt, Xhakas Statistik in der Premier League liest sich gut: am meisten am Ball, aktuell mit 592 Pässen in England führend, in vier September-Wochen ungeschlagen. "Wir sind in Fahrt und haben die Spitze wieder im Visier", meldet der Skipper von FA-Cup-Sieger Arsenal. Mit seinem Status ist er zufrieden. "Aktuell gehöre ich in einem der grössten europäischen Klubs zum Stamm."

Begnügen will sich der 25-Jährige mit seiner Londoner Rolle nicht. "Mich interessiert, wie ich noch mehr Fortschritte machen kann. Ich will weiter vorankommen", sagt der Arsenal-Star im Interview mit der Nachrichtenagentur sda. Der Schweizer hat nicht nur seinen eigenen Weg im Kopf, ihn beschäftigt auch die internationale Positionierung von Arsenal. Die sofortige Rückkehr in die Champions League ist für ihn von grosser Bedeutung.

Dass die Konkurrenz inzwischen Rekordbeträge aufwirft, um die Topspieler anzulocken, ist Xhaka natürlich nicht entgangen. "Wenn ich mir überlege, dass ein Mittelfeldklub wie Everton in diesem Sommer über 200 Millionen Euro ausgeben kann, fehlen mir etwas die Worte." Man City habe sogar 300 Millionen investiert.

Viele Klubs würden in der Klemme stecken und müssten die finanziellen Schmerzgrenzen ausloten. Im Kampf um einen Klasse-Spieler "ist unterhalb der 100-Millionen-Limite wohl sehr bald nichts mehr zu machen". Xhaka hält es angesichts der Geldflut für möglich, "dass in zwei, drei Jahren die absoluten Top-Stars für 400 bis 500 Millionen transferiert werden".

Einem jener ganz Grossen im Weltfussball steht Xhaka am Dienstag in einer Woche gegenüber: Cristiano Ronaldo, dem Captain des Europameisters. "Ich bewundere ihn. Er ist ein einzigartiger Spieler. Mit ihm ist Portugal eine komplett andere Mannschaft."

Jeder Mitspieler trete mit fünf Prozent mehr Selbstvertrauen an, so Xhaka. "Er ist nicht Portugal, aber Portugal ist Ronaldo." Aus Sicht der Schweiz stehe viel auf dem Spiel. "Die Begegnung in Lissabon wird aufzeigen, wie viel Fortschritte wir tatsächlich gemacht haben. Wir müssen dieses Spiel vorbereiten, als würden wir um einen Titel spielen."

Die Einheit, die Solidarität werde am Ende ausschlaggebend sein, ist sich Xhaka sicher. Diese Haltung sei ein Verdienst von Vladimir Petkovic. Die Arbeit des Tessiners schätzt der zentrale Mittelfeldspieler enorm. "Es wäre ein grosser Fehler gewesen, mit ihm nicht zu verlängern."

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SDA-ATS