Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Griechische Rentner protestieren gegen die Sparpolitik des Landes - laut dem IWF muss die Regierung die Ausgaben aber weiter verringern. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA ANA-MPA/YANNIS KOLESIDIS

(sda-ats)

Griechenland muss nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) seine Ausgaben für Rentenzahlungen verringern, Steuerraten senken und Ausnahmen bei der Besteuerung verringern, um wieder auf einen deutlichen Wachstumspfad zu kommen.

"Griechenland muss einige ziemlich schwierige Entscheidungen treffen, um seinen Haushalt deutlich wachstumsfreundlicher zu machen", sagte IWF-Europa-Direktor Poul Thomsen am Dienstag in Washington. Zuvor hatte sich das Direktoren-Gremium des IWF erstmals seit Jahren ausführlich mit der Finanzlage des Landes befasst.

Dabei waren Unstimmigkeiten über die Bewertung von Griechenlands Schuldenlast offenkundig geworden. Die meisten IWF-Direktoren waren der Ansicht, dass die bisherigen Sparanstrengungen des Landes ausreichen, um den Überschuss im Staatshaushalt ohne Zinszahlungen (Primärüberschuss) mittelfristig auf rund 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu bringen.

Einige andere Direktoren plädierten aber für einen Zielwert von 3,5 Prozent. Dies ist das Niveau, das in den Verhandlungen Griechenlands mit seinen Euro-Partnern für die Zeit ab 2018 vorgegeben wurde.

Zugleich bescheinigte der IWF Griechenland in seinem Länderbericht erhebliche Reformfortschritte. Die wirtschaftliche Entwicklung habe sich stabilisiert. Wenn das Land seine Reformzusagen fristgerecht erfülle, könnte längerfristig ein durchschnittliches Jahreswachstum der Wirtschaftsleistung von nicht ganz einem Prozent erreicht werden.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS