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Nach der Parlamentswahl in Griechenland hoffen die beiden Koalitionsparteien Nea Dimokratia (ND) und Pasok nach ersten Auszählungen auf eine äusserst knappe Mehrheit. Am Sonntagabend lagen die beiden Parteien, die gemeinsam das umstrittene Sparprogramm durchgesetzt hatten, im Bereich von 151 Sitzen, die für die Mehrheit nötig sind.

Eine genaue Zuordnung der Mandate war zunächst nicht möglich. Nach Auszählung von knapp 16 Prozent der Stimmen kam die konservative Nea Dimokratia als stärkste Partei auf 21 Prozent. Das Bündnis der Radikalen Linken, das das Sparpaket mit den ausländischen Geldgebern neu verhandeln will, lag als zweitstärkste Kraft bei 15,17.

Dramatische Verluste verzeichnete der Wahlsieger von 2009, die sozialdemokratische Pasok, als drittstärkste Kraft mit 14,7 Prozent. Dahinter folgen die konservativen Unabhängigen Griechen (10,2 Prozent), die als möglicher Koalitionspartner gehandelt werden.

Hinter den Kommunisten (KKE/8,2 Prozent) schafft erstmals die rechtsextreme Partei "Goldene Morgenröte" (Chrysi Avgi) (6,7 Prozent) den Sprung ins Parlament. Die Demokratische Linke (DA), ein weiterer potenzieller Koalitionspartner, kommt auf 6 Prozent.

SDA-ATS