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Athen - Nach nur elf Monaten im Amt bildet der griechische Regierungschef Giorgos Papandreou sein Kabinett um. Mit dem Schritt wolle der Premier die wirtschaftliche Erholung des hochverschuldeten EU-Mitgliedslands vorantreiben, teilte ein Regierungssprecher am Dienstag mit.
Das neue Kabinett solle am Mittag vereidigt werden. Die personellen Veränderungen im Kabinett sollen keinen Einfluss auf die Sparmassnahmen und die Steuererhöhungen Griechenlands haben.
Finanzminister bleibt
Auch seien Schlüsselposten wie das Finanzressort nicht betroffen. So werde Finanzminister Giorgos Papakonstantinou, der nach der Rettung Griechenlands vor dem Staatsbankrott gegen starke Widerstände ein hartes Sparpaket umsetzen muss, im Amt bleiben.
Umittelbar ausgelöst wurde die jetzige Regierungsumbildung durch das Ausscheiden von drei Staatssekretären, die bei den Regionalwahlen am 7. November kandidieren. Papandreou erweitert sein Kabinett gleichzeitig auf 48 Mitglieder, darunter 17 Minister. Bisher sassen 36 Minister und Staatssekretäre am Kabinettstisch in Athen.
Neuer Aussenminister
Der Premier gibt das Amt des Aussenministers ab, das er bisher selbst innehatte. Den Posten übernimmt der bisherige stellvertretende Aussenamtschef Dimitris Droutsas, wie der Sprecher des Regierungschefs sagte.
Im Wirtschafts- und Finanzbereich übernimmt der bisherige Polizeiminister Michalis Chrysochoidis das Ministerium für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit. Der bisherige Amtinhaber Louka Katseli, der seit Monaten auf dem Posten in der Kritik steht, bekommt das Ressort für Beschäftigung.
Papandreous rechte Hand, Staatsminister Haris Pampoukis, ist zudem künftig für Investitionen zuständig. Darüber hinaus gibt Papandreou den Forderungen der griechischen Reeder nach, das Minsterium für Meeresangelegenheiten wieder einzuführen.

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SDA-ATS