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Touristen auf den Osterinseln bewundern geheimnisvolle Moai-Statuen. (Archivbild)

Keystone/EPA/IAN SALAS

(sda-ats)

Die Ureinwohner der zu Chile gehörenden Osterinseln haben sich in einem Volksentscheid für die Schaffung eines riesigen Meeresschutzgebiets im Pazifik ausgesprochen.

Chiles Umweltminister Marcelo Mena sagte am Montag (Ortszeit), mit der Zustimmung der Rapanui werde das grösste Meeresschutzgebiet Lateinamerikas entstehen.

Gemeinsam mit einem bereits bestehenden Meeres-Nationalpark wird das Schutzgebiet rund um die 3500 Kilometer westlich von Chile gelegenen Osterinseln 720'000 Quadratkilometer umfassen.

In dem Meer um die Insel laichen der Thunfisch, der Blaue Marlin und Haie. Darüber hinaus beherbergt es mehrere Korallenriffe. Flora und Fauna des Gebiets sind jedoch von der Hochseefischerei und den Klimawandel zunehmend bedroht.

Mit ihrer Volksabstimmung erreichten die Rapanui auch, dass rund um die Osterinseln nur noch mit traditionellen Methoden gefischt werden darf. Die Überwachung dieser Richtlinien gewährleisten sie gemeinsam mit der Regierung Chiles.

Bekannt sind die Osterinseln für ihre geheimnisvollen Moai-Statuen. Doch wegen zunehmender Touristenzahlen kämpft die Insel noch mit anderen Umweltproblemen, darunter einer steigenden Abfall-Belastung.

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SDA-ATS