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Am ersten Tag der weltgrössten Luftfahrtmesse in Le Bourget schlossen die Flugzeughersteller Airbus und Boeing erste Grossaufträge ab. Trotz zwei Pannen bei Airbus prägte Optimismus den Messeauftakt am Montag.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat am Montag die 49. Internationale Luft- und Raumfahrtmesse von Le Bourget bei Paris eröffnet. Der europäische Flugzeugbauer Airbus verkaufte am Eröffnungstag 140 Exemplare seines A320 Neo an zwei Leasingunternehmen sowie die skandinavische Fluggesellschaft SAS. Der Neo ist die sparsame Variante der A320-Flugzeugfamilie.

Der US-amerikanische Konkurrent Boeing vermeldete Bestellungen und Vorverträge für seine beiden Flugzeugtypen 777-300 ER, Jumbo-Jet sowie 747-8 zum Gesamtpreis von 5,4 Mrd. Dollar.

Auch für den drittgrössten Flugzeugbauer nach Boeing und Airbus, das brasilianische Unternehmen Embraer, begann die Messe in Le Bourget erfolgversprechend. Das Unternehmen zog 39 Bestellungen für seine E-Jets an Land. Insgesamt konnten die Anbieter am Montag Bestellungen über 20 Mrd. Euro vermelden.

Beflügelt durch den Aufschwung in der Luftfahrt erwarten die Hersteller im Laufe der kommenden Tage weitere Grossaufträge.

Sarkozy: Staat muss Rolle spielen

Sarkozy verteidigte zum Auftakt der einwöchigen Messe den Einfluss des Staates in der Luftfahrtindustrie. Der Staat müsse in den strategisch wichtigen Industriezweigen wie dem Flugzeugbau eine Rolle spielen, da er jahrzehntelang hineininvestiert habe.

Der Präsident bezog sich nicht ausdrücklich auf den erwarteten Grossauftrag der Fluggesellschaft Air France/KLM für Langstreckenflugzeuge. Aussenhandelsminister Pierre Lellouche und mehr als hundert Abgeordnete hatten die französisch-niederländische Fluglinie, an der der französische Staat mit mehr als 15 Prozent beteiligt ist, vergangene Woche aufgefordert, sich für Airbus zu entscheiden. Schliesslich gehe es um französische Arbeitsplätze.

In Le Bourget sind in diesem Jahr rund 2100 Aussteller vertreten - den Veranstaltern zufolge eine Rekordbeteiligung. Ab Freitag ist die Messe für das Publikum geöffnet, das sich insbesondere für das Schweizer Solarflugzeug "Solar Impulse" interessieren dürfte.

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SDA-ATS