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London - Der frühere bosnische Spitzenpolitiker Ejub Ganic wird von Grossbritannien nicht als mutmasslicher Kriegsverbrecher an Serbien ausgeliefert. Ein Gericht in London kam am Dienstag zu dem Schluss, dass ein Prozess gegen Ganic in Serbien "politisch motiviert" sein könnte.
Deshalb lehnte es die Auslieferung ab. Ganic war am 1. März dieses Jahres auf dem Londoner Flughafen Heathrow festgenommen worden, weil Serbien einen internationalen Haftbefehl gegen ihn ausgestellt hatte.
Serbien wirft ihm vor, am 3. Mai 1992 einen völkerrechtswidrigen Angriff auf die abrückenden Einheiten der serbisch kontrollierten Jugoslawischen Volksarmee (JNA) in Sarajevo befohlen zu haben. Ihnen war von den bosnischen Muslimen ein ungehinderter Abzug zugesagt worden, weil sie im Gegenzug den bosnischen Staatschef Alija Izetbegovic freilassen wollten.
Der JNA-Verband hatte Izetbegovic festgesetzt und ihn als Geisel an der Spitze des Abzugskonvois mitgeführt. Die Details dieser Militäraktion und die genaue Zahl der Opfer liegen im Dunkeln. 1991 war Jugoslawien auseinandergebrochen. In der Folge kam es zu einem jahrelangen Krieg zwischen Serben, Kroaten und Muslimen.

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SDA-ATS