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Wien - Jetzt ist die Unwetterfront auch in Österreich angekommen: Schwere Gewitter nach grosser Hitze haben in der Nacht zum Freitag grosse Schäden angerichtet.
Vor allem in Kärnten, Niederösterreich und der Steiermark hatten die Einsatzkräfte viel zu tun, berichteten österreichische Medien. Heftiger Regen überschwemmte Strassen und Erdrutsche lösten sich. Sturmböen mit Hagel und Starkregen fegten auch über das Kärntner Lavanttal hinweg, die Polizei musste mehrere Menschen in Sicherheit bringen. In Niederösterreich blockierten umgestürzte Bäume Bahngleise.
Im Burgenland liessen die Unwetter die "Zarewitsch"-Premiere bei den Seefestspielen Mörbisch platzen - die Operetten-Sänger konnten nach der Pause wegen heftiger Gewitter nicht mehr weitersingen. Auch im benachbarten St. Margarethen kam im Römersteinbruch Mozarts "Zauberflöte" nicht mehr gegen Blitz und Donner an.
Österreich hatte in den vergangenen Tagen mit Werten bis zu 37 Grad unter einer ungewöhnlich starken Hitzewelle geschwitzt. Abkühlung brachten die Unwetter aber nicht: Auch am Freitag und Samstag sollte es wieder extrem heiss werden, die Wetterforscher warnten vor weiteren Unwettern.

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SDA-ATS