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Mit einem gewaltigen Aufgebot von 1200 Beamten und dem Einsatz der Spezialeinheit GSG 9 hat die Polizei in Norddeutschland Stützpunkte des Rockerclubs Hells Angels durchsucht. Schwerpunkt des Grosseinsatzes gegen die Rockerkriminalität war der Raum Kiel.

In Niedersachsen stürmten GSG-9-Beamte das Privathaus von Hannovers Hells-Angels-Boss Frank Hanebuth. Polizisten seilten sich von einem Helikopter ab. Ihm wird vorgeworfen, von Delikten gewusst oder sie sogar angestiftet zu haben.

Fünf führende Mitglieder der verbotenen Kieler "Hells Angels" wurden verhaftet, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft in Kiel. Gegen zwei weitere Mitglieder des Chapters, die bereits in Haft sassen, wurden weitere Haftbefehle ausgestellt.

Die Vorwürfe: Menschenhandel, Korruption, Körperverletzung und Waffenhandel - auch mit Rechtsradikalen. Insgesamt führt die Staatsanwaltschaft 194 Ermittlungsverfahren gegen 69 Beschuldigte. Ein Mitarbeiter des Justizvollzugsdienstes, einer der Stadt Kiel und ein Polizist sollen gegen Geld Informationen an Hells Angels in Kiel herausgegeben haben.

Die Hells Angels mit ihrem Emblem des geflügelten Totenkopfes gelten als mitgliederstärkster Rockerclub in Welt. Sie waren in der Vergangenheit in Deutschland immer wieder wegen Verbrechen, brutalen Konkurrenzkämpfen gegen andere Rockerbanden oder wegen Verboten ihrer Chapter in die Schlagzeilen geraten.

SDA-ATS