Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Soldaten durchsuchen während einer Razzia in einer Favela von Rio einen Einwohner.

KEYSTONE/AP/LEO CORREA

(sda-ats)

Wenige Tage vor dem offiziellen Karnevalsbeginn in Rio de Janeiro haben mehr als 3000 Polizisten und Soldaten eine Razzia im Elendsviertel "Stadt Gottes" unternommen. Nach Polizeiangaben gab es zehn Festnahmen Zudem beschlagnahmten Sicherheitskräfte Waffen und Drogen.

Soldaten der drei Streitkräftegattungen Armee, Marine und Luftwaffe riegelten die Favela am Mittwoch im Morgengrauen ab, blockierten Strassen in der Umgebung und sperrten den Luftraum. Schwerbewaffnete Polizeikräfte rückten unterdessen auf der Suche nach Gewaltverbrechern und Rauschgifthändlern in den im Westen der Metropole gelegenen Stadtteil vor.

Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP sah auch im Innern der Favela mit ihrem Strassenlabyrinth Soldaten. An "jeder Strassenecke" waren demnach Polizisten oder Soldaten zu sehen. Auf der Nachrichten-Internetseite G1 hiess es, bei Razzien zur Ergreifung mehrerer Bandenchefs seien 22 Verdächtige festgenommen worden, darunter sieben Minderjährige.

Am Dienstag hatte es in der Favela Maré heftige Schusswechsel zwischen Polizisten und Drogenhändlern gegeben. Dabei wurde ein 13-Jähriger getötet. Aus Protest zündeten Favela-Bewohner Autoreifen an und verhinderten damit die Zufahrt über drei Hauptstrassen ins Zentrum von Rio.

Der weltberühmte Karneval beginnt offiziell am Freitag und erreicht am Sonntag seinen Höhepunkt mit den farbenfrohen Paraden der Samba-Schulen. Dazu werden 1,5 Millionen Touristen erwartet.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










Umfrage zu SWI swissinfo.ch

Online-Umfrage ausfüllen: Tastatur und eintippen close-up

Liebe Auslandschweizer, sagen Sie uns Ihre Meinung.

Meinungsumfrage

SDA-ATS