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UBS-Chef Oswald Grübel verzichtet für das vergangene Jahr wie schon 2009 auf einen Bonus und gibt sich mit seinen 3 Mio. Fr. Fixgehalt zufrieden. Weil die UBS wieder Gewinn schreibt, hätte der Konzernlenker vertraglich einen Bonus zugute gehabt.

Grübel erhält somit immer noch die gleich hohe Vergütung wie bei seinem Amtsantritt vor zwei Jahren. Als der ehemalige Chef der Rivalin Credit Suisse (CS) im Februar 2009 die UBS-Führung übernahm, musste die Bank gerade ihren 21-Mrd.-Fr. Verlust aus dem Vorjahr verkraften.

Auch 2009 brachte einen Verlust von 2,7 Mrd. Franken, wohingegen die Bank 2010 mit 7,2 Mrd. Fr. Gewinn wieder glänzte. Grübel wolle aber weitere Fortschritte erzielen und darauf hinarbeiten, dass der Kurs der UBS-Aktie steige, teilte die UBS am Freitag mit. Ende 2010 war der Wert der UBS-Aktie 4,4 Prozent tiefer als am Jahresanfang.

Bescheidener als Dougan

Grübel gibt sich wesentlich bescheidener als sein Konzernchef-Kollege Brady Dougan von der CS. Vor allem dank eines umstrittenen aktienbasierten Vergütungsprogramms aus der Zeit vor der Finanzkrise bekam Dougan für das Jahr 2009 alles in allem über 90 Mio. Fr. von seinem Arbeitgeber.

Allerdings profitiert auch Grübel noch indirekt von den alten Bonusprogrammen der CS. Weil er als ehemaliger CS-Chef noch ein paar Millionen zugute hatte, als er die Leitung der UBS übernahm, ersetzte ihm die UBS den Ausfall mit Aktienoptionen in Höhe von 13,1 Mio. Franken.

Vertrauen in Top-Leute

Seine Ankündigung, auf den Bonus zu verzichten, hatte Grübel am Freitagmorgen im Gespräch mit der Finanznachrichtenagentur Dow Jones bekannt gegeben. Pläne, sich zurückzuziehen, hat Grübel indes offenbar nicht: Er habe "immer noch Spass" an seiner Tätigkeit, sagte er Dow Jones.

Dies bedeute aber nicht, dass der Verwaltungsrat sich keine Gedanken über seine Nachfolge mache. Es gebe innerhalb der UBS "geeignete" Kandidaten für seine Nachfolge, betonte Grübel dabei.

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SDA-ATS