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Wattwil SG - Der Spezialkunststoffe-Hersteller Gurit hat im ersten Halbjahr 2010 weniger Gewinn und Umsatz erzielt. Im zweiten Quartal legte das Geschäft im Vergleich zu den drei Monaten zuvor aber zu. Für den Rest des Jahres erwartet das St. Galler Unternehmen eine bessere Marktentwicklung.
Der Umsatz sank im ersten Halbjahr verglichen mit der Vorjahresperiode um 10,6 Prozent auf 156,43 Mio. Franken, wie Gurit am Dienstag mitteilte.
Der Betriebsgewinn (EBIT) sank um 23,6 Prozent auf 21,92 Mio. Franken. 7,4 Mio. Fr. davon sind Sonderfaktoren zu verdanken - Gurit konnte einen Rechtsstreit mit einem Konkurrenten beilegen. Im ersten Halbjahr 2009 waren allerdings noch Sonderfaktoren von 19 Mio. Fr. im EBIT enthalten gewesen.
Der EBIT ohne Sondereffekte stieg im ersten Halbjahr um rund einen Drittel auf 13,32 Mio. Franken. Der Reingewinn sank um 13,1 Prozent auf 16,22 Mio. Franken.
Im grössten Geschäftsfeld Windenergie, wo Gurit Rotorblatt-Teile für Windkraftwerke produziert, reduzierte sich der Umsatz um 36,5 Prozent auf 74,19 Mio. Franken.
In der Sparte Transport schrumpfte der Umsatz um 14,8 Prozent auf 26,6 Mio. Franken. Im Schiffbau konnte Gurit die Verkäufe um 22,1 Prozent auf 27,37 Mio. Fr. steigern, allerdings stammen 5 Mio. Fr. davon aus der Integration der Schiffsbauerin High Modulus.
Die neu entstandene Sparte Tooling, die den im 2009 übernommenen chinesischen Windrotorblatt-Formenbauer Suzhou Red Maple umfasst, wies einen Umsatz von 27,78 Mio. Fr. auf.
Im zweiten Semester 2010 erwartet Gurit eine etwas stärkere Marktentwicklung. Die anvisierte Betriebsgewinn-Marge von 8 bis 10 Prozent vor ausserordentlichen Posten dürfte aus heutiger Sicht im Geschäftsjahr 2010 erreicht werden, wie es heisst.

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SDA-ATS