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Vladimir Petkovic zeigt sich nach dem 1:2 in Brüssel gegen Belgien in erster Linie mit dem Resultat unzufrieden. Die Chancen auf den Gruppensieg sind aus Sicht des Nationaltrainers aber weiter intakt.

"Mit etwas Glück, hätte die Partie auch auf unsere Seite kippen können", sagte Vladimir Petkovic. Der Tessiner sprach die Phase unmittelbar nach dem Ausgleich von Mario Gavranovic an, als das Spiel für einige Minuten hin und her wogte, ehe Romelu Lukaku die Partie in der 84. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends zugunsten des Heimteams entschied. Mit der Leistung seiner Mannschaft zeigte sich Petkovic mehrheitlich zufrieden. "Vielleicht hätten wir in der Offensive noch etwas mehr provozieren müssen."

In der Defensive schafften es die Schweizer zumindest eine Stunde lang, die starke belgische Offensive zu kontrollieren. Petkovic hatte mit einer Dreierkette in der Abwehr geplant, nach dem Ausfall von Manuel Akanji passte er das System leicht an. Michael Lang liess sich auf der rechten Seite immer wieder auf die Höhe der Verteidiger zurückfallen, im zentralen Mittelfeld stellten Granit Xhaka, Denis Zakaria und Remo Freuler die Räume zu. Der Plan ging lange auf. "Die Schweiz hat in der ersten Halbzeit defensiv hervorragend gespielt", sagte Belgiens Coach Roberto Martinez. "Wir haben es ihnen aber auch erlaubt, gut zu sein."

Im Kampf um Platz 1 in der Gruppe ist die Schweiz in Rücklage geraten. "Wir haben aber immer noch die Chance, im Heimspiel um den ersten Platz zu kämpfen", sagte Petkovic. "Das ist das Positive an diesem Spiel.“ Will die Schweiz im Rückspiel gegen Belgien in Luzern ein Endspiel um den Gruppensieg, muss sie aber wohl am Montag in Island gewinnen. "Wir dürfen sie nach dem klaren Sieg im Hinspiel nicht unterschätzen", sagte Petkovic. Zuletzt brachten die Isländer in einem Testspiel Weltmeister Frankreich an den Rand einer Niederlage. "Es wird ein sehr schwieriges und sehr unangenehmes Spiel", so Petkovic.

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SDA-ATS