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Das Apfeljahr 2013 verspricht ein saftiges und süsses Jahr zu werden. Zwar begann die Ernte - wie beim Gemüse auch - rund zwei Wochen später als üblich. Dafür aber sind des Schweizers liebste Früchte heuer süsser als sonst.

Insgesamt erwarten die Schweizer Obstbauern 133'000 Tonnen Tafeläpfel, wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst am Donnerstag mitteilte. Das entspräche einem Minus von zehn Prozent gegenüber einem durchschnittlichen Jahr.

Für die Obstproduzenten ist dies aber keineswegs eine schlechte Nachricht. Seit Jahren übersteigt die Tafeläpfelproduktion die Nachfrage. Wegen des Fortschritts im Obstbau gedeihen derzeit sogar mehr Äpfel auf weniger Anbaufläche, denn diese wurde in den vergangenen Jahren leicht verkleinert.

Aufgrund des Überangebotes sind die Produzentenpreise etwas gesunken. Was nicht zwischen die Zähne kommt, wird vermostet. Gemäss Obstverband könnte einerseits ein ausgebauter Export Abhilfe schaffen. Derzeit werden jährlich rund 1600 Tonnen Schweizer Tafeläpfel exportiert.

Andererseits dürften vor allem jüngere Leute wieder mehr in den süssen Apfel beissen. Diese essen deutlich weniger Äpfel als Menschen, die 45 Jahre und älter sind.

Der Pro-Kopf-Konsum hat in den letzten zwanzig Jahren leicht abgenommen und liegt derzeit bei rund 15 kg. An der Spitze der Sortenhitparade liegt Gala, gefolgt von Golden Delicious, Braeburn und Jonagold.

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SDA-ATS