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Die Konferenz der Schweizerischen Gymnasialrektorinnen und -rektoren (KSGR) feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum betonen die Rektoren die Wichtigkeit der gymnasialen Ausbildung. Kritisch äussert sich die KSGR zu den "Ratings" von Mittelschulen.

Zwar könne der Vergleich von Gymnasien "je nach Kontext wertvoll sein", teilte die KSGR anlässlich ihrer Jahrestagung am Montag in Bern mit. "Rankings" und "Ratings" würden aber immer nur einen Teilaspekt abdecken und gäben keinen Aufschluss darüber, ob ein Gymnasium gut oder schlecht sei.

Für Aufsehen hatte 2009 eine Studie der ETH gesorgt. Darin wurde der Erfolg von Schülern verschiedener Gymnasien an der Zürcher Hochschule verglichen. Die Aufstellung wurde vonseiten der Gymnasien und Schulverbände als irreführend kritisiert.

Die KSGR sieht aber durchaus Handlungsbedarf, um den prüfungsfreien Zugang zu den Universitäten langfristig zu sichern. Verbessern liesse sich etwa die Kommunikation zwischen Gymnasien und Hochschulen.

Ausserdem wollen die Mittelschul-Rektoren die Studien- und Laufbahnberatung für die Gymnasiasten künftig höher gewichten. Damit soll die Zahl der Studienabbrüche sowie die Zahl der Studienfachwechsel reduziert werden.

Kampf gegen das Qualitätsgefälle

Zum 100. Geburtstag kommen die Gymnasialrektorinnen und -rektoren zum Schluss, dass die Gymnasien ihre Aufgabe "grundsätzlich gut" erfüllen. Ein Dorn im Auge ist der KSGR allerdings das Qualitätsgefälle zwischen den Schulen selbst sowie zwischen den Kantonen. Einen möglichen Lösungsansatz sieht die Konferenz in der Vereinheitlichung der Maturitätsprüfungen.

Um die Gymnasien weiterentwickeln zu können, brauche es aber auch Investitionen. Die KSGR erinnerte in diesem Zusammenhang auf die "massiven" Einsparungen in der Zeit zwischen 1995 und 2006. Die Kritikpunkte, mit denen sich die Mittelschulen heute konfrontiert sehen, hätten ihren Ursprung teilweise in diesen Kürzungen.

Ihren 100. Geburtstag feiert die KSGR mit einem Jubiläumsbuch. Darin kommen alle Rektorinnen und Rektoren der landesweit über 160 Gymnasien zu Wort. An der Jubiläumsveranstaltung, die noch bis Mittwoch dauert, wird unter anderem der für die Bildung zuständige Bundesrat Johann Schneider-Ammann erwartet.

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SDA-ATS