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H&M führt in ihren Schweizer Filialen einen Mindestlohn ein. Ab dem 1. Januar 2015 sollen alle Mitarbeiter einen Stundenlohn von 22 Franken erhalten, teilte der Modekonzern der Nachrichtenagentur sda mit. "Blick" und "Tages-Anzeiger" hatten bereits darüber berichtet.

Eine marktgerechte und faire Lohnpolitik sei auch ein eigenes Anliegen, um im Wettbewerb um die besten Mitarbeitenden erfolgreich zu bestehen, schreibt der Modekonzern am Montag. H&M in der Schweiz arbeite deshalb immer wieder mit externen Instituten zusammen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Löhne zu prüfen, heisst es.

In den letzten Jahren seien speziell auch die Einstiegslöhne in den unteren Lohngruppen erhöht worden, schreibt H&M. Von dem ab 2015 geltenden Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde werden einzig die Lehrlinge ausgenommen.

Mindestlohninitiative fordert 22 Franken

22 Franken Stundenlohn entsprechen bei einer Vollzeitanstellung mit 42 Stunden pro Woche einem Monatslohn von 4000 Franken - jenem Betrag, den die Mindestlohninitiative als Minimum fordert. Pepo Hofstetter, Kommunikationsleiter der Unia, wertet die Lohnerhöhung durch H&M denn auch als Erfolg der lancierten Initiative.

"Die Initiative hat die Marke von 4000 Franken gesetzt. Gerade Firmen, die öffentlich stark wahrgenommen werden, achten auf ihren Ruf und setzen dies nun um", sagte Hofstetter gegenüber der sda. Für alle anderen bleibe die Initiative aber weiterhin notwendig.

"Wichtig wäre es auch, den Entscheid von H&M auf eine verbindliche und kontrollierbare Basis zu stellen", sagte Hofstetter. Deshalb strebe die Unia weiterhin den Abschluss eines Gesamtarbeitsvertrags mit H&M an.

SDA-ATS