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Unter anderem wegen hoher Preisnachlässe musste H&M im vergangenen Jahr einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen.

KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

(sda-ats)

Während der Gewinn der Modekette H&M aufgrund des starken Dollars und Preisnachlässen 2016/2016 gesunken ist, konnte der Konzern global weiter wachsen. In der Schweiz ging das Volumen dagegen deutlich zurück.

Der Umsatz von umgerechnet gut 704 Millionen Franken, den H&M im Ende November angelaufenen Geschäftsjahr in der Schweiz erzielte, lag um 7 Prozent unter dem Wert von 2015. In schwedischen Kronen gerechnet betrug der Rückgang 8 Prozent. Mit lediglich 2 neuen Filialen war auch die Expansion des grössten Textilhändlers der Schweiz bescheiden. Insgesamt unterhält die schwedische Kette hierzulande nun 98 Läden.

Von den grössten 10 Absatzländern - die Schweiz liegt hier auf Platz 10 - gab es sonst nur noch in Grossbritannien einen Rückgang (-6 Prozent). Weltweit gesehen legte der Konzernumsatz um 7 Prozent auf 223 Milliarden Kronen zu. Besonders stark war das Wachstum in den kleineren Absatzmärkten.

Unter dem Strich ging der Gewinn 2015/2016 um 11 Prozent auf umgerechnet gut 2 Milliarden Franken zurück. Für den Dämpfer macht das Unternehmen den starken Dollar, der die Einkaufskosten in die Höhe trieb, sowie hohe Preisnachlässe verantwortlich.

Im vergangenen Geschäftsjahr eröffnete H&M den Angaben zufolge weltweit 427 neue Filialen. 2016/2017 sollen 430 weitere hinzukommen. Dabei will sich das Unternehmen fünf neue Märkte erschliessen: In Kasachstan, Kolumbien, Island, Vietnam und Georgien sollen die ersten Läden eröffnen. Bereits jetzt verkauft H&M seine Kleidung in 64 Ländern. Für das neue Geschäftsjahr peilt das Unternehmen eine Umsatzsteigerung um 10 bis 15 Prozent an.

SDA-ATS

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